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Brodmann-Areale

Lernziele

Nach dieser Lerneinheit:

  1. Kannst du beschreiben, was ein Brodmann-Areal ist.
  2. Verstehst du die Beziehungen zwischen den Brodmann-Arealen, der kortikalen Zytoarchitektur and deren Funktionen.
  3. Kannst du die wichtigsten Brodmann-Areale identifizieren und kennst ihre funktionelle Relevanz.

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Die Großhirnrinde lässt sich in zweiundfünfzig Regionen, den so genannten Brodmann-Arealen, abbilden, die auf der Grundlage der Zytoarchitektur des Gehirns (d. h. ihrer zellulären Zusammensetzung und Organisation) definiert werden. Vierundvierzig dieser Areale kommen beim Menschen vor, die restlichen acht beim Primatengehirn.

Die Brodmann-Areale lassen sich didaktisch gemäß der Hirnlappen in welchen sie sich befinden in Gruppen einteilen: frontal, parietal, temporal, okzipital und insulär. Die Brodmann-Areale können auch in Bezug auf kortikale Funktionen betrachtet werden. Das Hauptgebiet des Okzipitallappens ist beispielsweise das Brodmann-Areal 17 (Striatum), das dem primären visuellen Kortex entspricht, der für die Verarbeitung visueller Reize zuständig ist.

Verschaffe dir mithilfe unseres Übersichtsbildes und unseres Atlas einen Überblick über die Brodmann-Areale: 

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Teste dein Wissen über die Brodmann-Areale mit dem folgenden Quiz:

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Zusammenfassung

Kurzfakten zu den Brodmann-Arealen
Definition Ein Brodmann-Areal ist eine definierte Region der Großhirnrinde, die entsprechend der Zytoarchitektur der Großhirnrinde abgebildet wird
Lobus frontalis BA 4: Cortex motorius primarius
BA 6: Cortex premotorius/motorius supplementarius
BA 8: frontales Augenfeld
BA 9: Cortex prefrontalis anterior (motorische Planung, Organisation, Regulation, Aufmerksamkeit und Gedächtnis)
BA 10: Assoziationskortex (Gedächtnisabruf und exekutive Funktionen wie Entscheidungsfindung)
BA 44 und 45: Broca-Areal für Sprache und Sprechen (in der dominanten Hemisphäre gelegen)
Lobus parietalis BA 1, 2 und 3: Cortex somatosensorius primatius
BA 5: Cortex somatosensorius secundius
BA 7: Visuomotorische Koordination
BA 39: Gyrus angularis (Lesen, Satzbildung, Mathematik)
BA 40: Gyrus supramarginalis (Wahrnehmung und Sprachverarbeitung)
Lobus temporalis BA 22: Cortex auditorius secundarius (Wernicke-Areal, Sprachverstehen)
BA 27: Cortex piriformis (Geruchswahrnehmung)
BA 35 & 36: Cortex perirhinalis (memory)
BA 37: gyrus fusiformis (Gesichtserkennung)
BAs 41 & 42: Cortex auditivus primarius
BA 43: Cortex gustatorius (Geschmack)
Lobus occipitalis BA 17: Cortex visualis primarius (Area striata)
BAs 18: Cortex visualis secundius
BA 19: Cortex visualis associativus

Gut gemacht!

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