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”Ich kann ernsthaft behaupten, dass Kenhub meine Lernzeit halbiert hat.” – Mehr lesen. Kim Bengochea Kim Bengochea, Regis University, Denver

Lernen leicht gemacht: So bestehst Du jede Anatomie- und Physiologieprüfung! 

Achtung Prüfung!

Du hast es endlich geschafft, das Semester neigt sich dem Ende zu und es ist wieder Klausurphase. Zum Glück besitzt der menschliche Körper zahlreiche Sinne und Reflexe, um uns vor möglichen Gefahren zu warnen. Die drohende Gefahr ist dir möglicherweise schon auf verschiedene Wege ins Bewusstsein getreten.

Es ist wahrscheinlich auch nicht das erste Mal, dass sich die Umrisse von Buchstaben im Licht gebündelt ihren Weg durch die verschiedenen Schichten Deiner Hornhaut, über die vordere Augenkammer und durch Deine Pupille und Linse hindurch zur Netzhaut Deines Auges bahnen. 

Diese Netzhaut ist mit speziellen Zellen, den Zapfen und Stäbchen, ausgestatten, die diesen unschuldigen Lichteinfall in Nervensignale umgewandeln und Deinem Schläfenlappen ohne weitere Umschweife das gefürchtete Wort “Prüfung” vermitteln.

Nervus opticus / Sehnerv - lateral

Der Sehsinn, den wir mit den meisten Wirbeltieren gemein haben, ist eine der bemerkenswertesten und nützlichsten Fähigkeiten des Menschen. Um die Anatomie zu verstehen, muss man nicht nur wissen, wie der menschliche Körper aufgebaut ist, sondern auch wie und warum diese zusammenwirken. Sobald die Lernphase vor den Prüfungen ansteht, wird sich Dein Sehsinn mit sehr vielen Wörtern beschäftigen müssen. Warum gönnst Du Dir deshalb nicht ein paar Minuten und liest erst mal einige wirklich gute Tipps, wie Du Dein Examen bestehst? Die folgenden drei Schritte erklären Dir alles, was Du wissen musst, um entspannt die Prüfungsphase zu bestehen. 
Videoempfehlung: Lage- und Richtungsbezeichnungen
Lerne alle Begriffe, um eine Lage oder Richtung im menschlichen Körper zu beschreiben.

Eine gute Orientierung über die Lageverhältnisse des Körpers ist essenziell für das Fach Anatomie. Deshalb solltest Du zuerst alle Fachbegriffe lernen, die sich mit den Lagebeziehungen beschäftigen. 

Schritt 1: Warum Du Deine Lehrbücher getrost verkaufen kannst

Sind wir ehrlich: Oft enthalten die Kursmaterialien bereits alles, was man wissen muss. Möchte man doch etwas nachschlagen, finden sich fast alle relevanten Fachbücher in der Universitätsbibliothek, in Online-Datenbanken, auf universitären Websites oder Blogs. Um für Dein Examen zu lernen, benötigst Du deshalb eigentlich nur zwei Dinge: das Internet und seeeehr viel Zeit. Da Du gerade diesen Artikel liest, hast du vermutlich beides. 

Anatomie- und Physiologiebuch

Wenn Du schon einige Bücher besitzt, die bei Dir im Regal verstauben, wirst Du sie nach den Prüfungen noch weniger oder gar nicht mehr benutzen. Auch wenn sich die Lehrmethoden der Anatomie in Print- und Online-Medien unterscheiden, haben alle eine Sache gemeinsam: Es geht darum einfach und effektiv den Aufbau des Körpers zu erklären. Damit möglichst viel vom Lernstoff bei Dir hängen bleibt, kann es sinnvoll sein, Online-Medien zu nutzen. Denn wahrscheinlich gab es während Deiner Vorbereitung noch nie einen Tag, an dem Du komplett offline warst. Online zu lernen ist einfach und unkompliziert und außerdem kann man in der Lernpause mal schnell seine sozialen Netzwerke oder E-Mails checken. Erspare dir also von nun an dicke Wälzer mit in die Uni zu schleppen (dein Rücken wird es dir danken!), alles was du brauchst, sind ein Smartphone, ein Tablet oder ein Laptop.

Unser wichtigster Lerntipp lautet daher: Spare Deine Energie und nutze lieber direkt das Internet! Umso regelmäßiger Du den Lernstoff wiederholst und dabei besonders auf Deine persönlichen Schwachstellen eingehst, desto mehr Erfolg wirst Du haben. Und genau das bietet Dir Kenhub! Das einzige, was Du tun musst, ist Dich kurz zu registrieren. Wenn Du diese Ressource klug einsetzt, wirst Du nicht nur strukturierter lernen, auf lange Sicht schonst Du dazu noch Deine Nerven, Deinen Geldbeutel und sparst eine Menge Zeit. Sag “Adé” zu deinen Anatomie-Lehrbüchern und “Hallo Kenhub”. Jetzt ist der beste Moment dafür! 

Schritt 2: Sorge für eine angenehme Umgebung und einen Lernplan

Die Lernumgebung spielt eine große Rolle für die Effektivität des Lernens. Es ist wichtig, sich während der Vorbereitung mit Deinen Kommilitonen auszutauschen, auch wenn es dabei vorübergehend zu Fehlinformationen und Verwirrungen kommen kann. Außerdem ist es sinnvoll, alle Materialien aus dem Unterricht, den Praktika und Deine Mitschriften immer ausgedruckt oder in sonstiger Form parat zu haben. Dein Arbeitsplatz sollte so gestaltet sein, dass alle diese Materialien schnell zugänglich sind und Du sie nie lange suchen musst. Vergiss nicht ausreichend Snacks und Getränke für die gemeinsamen Lerntage mit Deinen Studienkollegen auf dem Schreibtisch bereitstellen. 

Studenten in der Lernphase

Es mag Dir zunächst sicher kontraproduktiv vorkommen, Deine wertvolle Zeit für so etwas zu verschwenden, aber eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel zum effektiven Lernen. Noch wichtiger aber ist Dein persönlicher Lernplan! Wenn Du nicht weißt, welche Inhalte am wichtigsten sind, wird sich das auf Deine Note auswirken, daher solltest Du in Deinem Plan berücksichtigen, welche Themen Du wann angehst. Nur so wirst Du Deine Zeit optimal nutzen. 

Wenn Du diese Tipps beherzigst, wirst Du feststellen, dass sich gerade in der Anatomie und Physiologie die geprüften Regionen oder funktionellen Systemen überschneiden. Es macht beispielsweise Sinn, den Bewegungsapparat und die Muskelphysiologie oder zusammenhängende Systeme wie Herz, Blutgefäße und die Regulation des Blutdrucks zusammen zu lernen. Merke dir aber, nicht zu viel auf einmal zu lernen. Damit wären wir auch schon bei unserem dritten und letzten Schritt.

Schritt 3: Lerne so gut, Du kannst

Der Erfolg von Online-Lernplattformen wie Kenhub oder GetBodySmart liegt in der erprobten Methode des strukturierten Wiederholens. Ebenso wie beim Lernen eines Instrumentes oder beim Sport ist der Erfolg umso größer, je mehr Du übst. Auch beim Anatomistudium ist es effektiver regelmäßig zu wiederholen, als sich panisch in der Nacht vor dem Examen alles auf einmal in den Kopf hineinzuprügeln. Erstens kannst Du mit entsprechender Vorlaufzeit in Deinem eigenen Tempo lernen und zweitens entspricht die Methode des strukturierten Wiederholens den biologischen Mechanismen der Gedächtnisbildung. 

Beim Anatomie lernen darf Kenhub nicht fehlen

Auch wenn noch nicht alle Vorgänge beim Lernen vollständig aufgeklärt sind, zeigen Studien, dass das Kurzzeitgedächtnis Informationen in Form von synaptischen Neurotransmittern im präfrontalen Kortex hinter der Stirn speichert. Sobald sie ins Langzeitgedächtnis übergehen, wandeln sie sich zu Proteinen um und verteilen sich in Neuronen und Synapsen des restlichen Gehirns, zum Beispiel im Hippocampus. Dieser Umwandlungsprozess läuft umso besser und schneller ab, wenn genug Schlaf, eine gesunde Ernährung und eine emotionale Verbindung zum Lernstoff bestehen. Lernst Du kurz vor den Prüfungen unter Hochdruck, sieht es damit natürlich schlecht aus. Ein guter Lernplan wird dazu beitragen, dass Du genug Zeit hast, um Dich auszuruhen und gemütlich zu essen. Aber wie schaffst Du es, eine emotionale Verbindung herzustellen? Ganz einfach: Finde etwas, das Dich an dem Thema interessiert. 

Nehmen wir zum Beispiel an, Du musst den Gangzyklus lernen. Dank der gezielten An- und Entspannung der Becken- und Oberschenkelmuskulatur können wir die Straße entlang gehen, ohne Angst davor zu haben, ins nächste Gullyloch zu fallen oder uns zu blamieren. Normalerweise lernt man stur auswendig, in welcher Gangphase welche Muskeln gerade kontrahieren. Aber ganz ehrlich, das vergisst man schnell wieder. 

Fragt man Fachleute, wie sie sich den Gangzyklus eingeprägt haben, hört man immer wieder die gleiche Antwort: beim Gehen! Wenn Du während des Gehens darauf achtest, welche Muskeln gerade angespannt sind, kannst Du Dich innerhalb von Sekunden an die entsprechenden Gangphasen dazu erinnern.  

Das Gute an der Anatomie und Physiologie ist: Du selbst bist Dein perfektes Anschauungsobjekt! Zwischen Menschen mag es sehr viele Unterschiede geben, aber die Bestandteile und Funktionsweisen des Körpers sind bei allen gleich. Jeder besitzt Muskeln und Knochen, das Herz-Kreislauf-System, den Gastrointestinaltrakt und so weiter... Mit ein bisschen Kreativität kannst du also Deine Lerninhalte personalisieren, indem du dir die Abläufe für  Deinen eigenen Körper vorstellst und mit Deinen Gewohnheiten verbindest. Das wird Dein emotionales Interesse am Lernstoff erhöhen! Der Schlüssel für den Erfolg bist Du...wortwörtlich! 

Das Wichtigste in Kürze: 

  • Verkaufe Deine Lehrbücher und benutze die vielen Online-Ressourcen. Heute findet sich alles, was Du brauchst, im Internet. Und zum Glück hilft Dir die Technik dabei, Deinen Lernprozess zu vereinfachen und zu verbessern. 
  • Such Dir eine geeignete Lernumgebung und plane, was Du wann lernen willst, denn Deine Umgebung spielt eine große Rolle für das effektive Lernen. Aber noch wichtiger ist: Dein persönlicher Lernplan. Du kannst Deine Zeit nur dann effektiv nutzen, wenn Du einen Überblick darüber hast, welche Themen wichtig sind und was Du wann lernen möchtest. 
  •  Lerne so gut, Du kannst. Wenn Du nicht weißt, wo Du anfangen sollst, versuche die Methode der strukturierten Wiederholung, denn diese entspricht den biologischen Lernvorgängen. Achte außerdem auf genügend Schlaf, gesunde Ernährung und sorge für Interesse am Thema, dann wird Dir vieles leichter fallen! 

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Quellen anzeigen

Autor: Joachim Torrano

Übersetzung: Tanja Schäfer

Deutsche Review: Dr. med. Charlotte Barthe

Illustratoren:

  • Paul Kim: Nervus opticus / Augennerv - lateral links

Fotobeiträge:

  • Joachim Torrano: Anatomie- und Physiologiebuch
  • Joachim Torrano: Studenten in der Lernphase
  • Joachim Torrano: Beim Anatomie lernen darf Kenhub nicht fehlen

Quellen:

  • S. Ruch, O Markes, S. B. Oppliger et al.: Sleep stage II contributes to the consolidation of declarative memories. Neuropsychologia (2012), Band 50, Ausgabe 10, S. 2389-2396
  • K. C. Page, E. K. Jones, E. K. Anday: Maternal and postweaning high-fat diets disturb hippocampal gene expression, learning, and memory function. American Journal of Physiology-Regulatory, Integrative and Comparative Physiology (2014), Band 306, Ausgabe 8, S. R527-537.
  • M. Pegrum, E. Bartle, N. Longnecker: Can creative podcasting promote deep learning? The use of podcasting for learning content in an undergraduate science unit. British Journal of Educational Technology (2015), Band 46, Ausgabe 1, S. 142-152.
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