EN | DE | PT Kontakt Besser lernen Login Registrieren

Du willst mehr über das Thema Ductus hepaticus communis lernen?

Unsere Videotutorials, interaktiven Quizze, weiterführenden Artikel und ein HD Atlas lassen dich Prüfungen mit Bestnoten bestehen.

Erstelle heute dein kostenloses Konto und trete in die Fußstapfen von über 1.177.151 erfolgreichen Anatomielernern.

”Ich kann ernsthaft behaupten, dass Kenhub meine Lernzeit halbiert hat.” – Mehr lesen. Kim Bengochea Kim Bengochea, Regis University, Denver

Ductus hepaticus communis

Der Ductus hepaticus communis ist die Vereinigung von Ductus hepaticus dexter und Ductus hepaticus sinister.

Anatomie

Der Ductus hepatis communis bildet den Übergang vom intrahepatischen zum extrahepatischen Teil des Gallengangsystems und liegt an der Leberpforte.

Er ist durchschnittlich 4 cm lang und verbindet sich mit dem Gallenblasengang (Ductus cysticus) zum Ductus choledochus, der in der Papilla duodeni major im Zwölffingerdarm endet.

In seltenen Fällen mündet der Ductus cysticus in den Ductus hepaticus dexter oder der Ductus hepaticus communis ist besonders lang, weil der Ductus cysticus erst sehr tief einmündet.

Klinik

Eine seltene, aber spezifisch im Bereich des Ductus hepaticus communis auftretende Erkrankung ist der Klatskin-Tumor. Dabei handelt es sich um ein extrahepatisches Gallengangkarzinom, genauer ein schleimbildendes Adenokarzinom mit fibrösem Stroma. Lokale Sklerose führt in den meisten Fällen zu einer Stenose.

Der Galleabfluss wird dadurch verhindert, es kommt zum Stau und in Folge zur mechanischen Cholestase. Häufig findet sich eine schmerzlose, prall gefüllte und durch die Bauchdecke tastbare Gallenblase, das Courvoisier-Zeichen. Dieses ist nicht pathognonmisch für den Klatskin-Tumor, jedoch relativ typisch.

Häufig wird der Tumor erst im metastasierten Spätstadium entdeckt, in dem der Galleabfluss bereits nahezu vollständig sistiert, was zu dem beschriebenen klinischen Zeichen führt.

Die Therapie erfolgt chirurgisch. Konservative oder endoskopische Maßnahmen erzielen keine nennenswerte Wirkung. Eine kurative chirurgische Therapie kann bei nur rund 25% der Betroffenen überhaupt angestrebt werden. Die Prognose ist insgesamt sehr schlecht, mit einer 5-Jahres-Überlebensrate von unter 15%.

Palliativ können Drainagen zur Ableitung der Gallenflüssigkeit sowie Bestrahlung zur Verringerung des peritumoralen Ödems und damit der raumfordernden Wirkung angewandt werden. Diese Maßnahmen verbessern die Lebensqualität und gelegentlich auch die Lebenserwartung.

Maßnahmen wie die palliative Tumorresektion oder die palliative Lebertransplantation kommen in ausgewählten Einzelfällen zum Einsatz.

Du willst mehr über das Thema Ductus hepaticus communis lernen?

Unsere Videotutorials, interaktiven Quizze, weiterführenden Artikel und ein HD Atlas lassen dich Prüfungen mit Bestnoten bestehen.

Erstelle heute dein kostenloses Konto und trete in die Fußstapfen von über 1.177.151 erfolgreichen Anatomielernern.

”Ich kann ernsthaft behaupten, dass Kenhub meine Lernzeit halbiert hat.” – Mehr lesen. Kim Bengochea Kim Bengochea, Regis University, Denver

Quellen anzeigen

Quellen:

  • A. Benninghoff, D. Drenckhan: Anatomie Band 1, 16. Auflage, Urban & Fischer (2003), S. 717
  • G. Aumüller, G.  Aust, A. Doll et al.: Duale Reihe Anatomie, 2. Auflage, Thieme (2010), S. 664, 667

Text, Review, Layout:

  • Andreas Rheinländer
  • Dr. med Charlotte Barthe
  • Marie Hohensee

© Sofern nicht anders angegeben, sind alle Inhalte, inklusive der Illustrationen, ausschließliches Eigentum der kenHub GmbH. Sie sind durch deutsches und internationales Urheberrecht geschützt. Alle Rechte vorbehalten.

Relevante Grafiken und Bilder

Lerne weiter

Weitere Artikel lesen

Zeige 5 weitere Artikel

Videos anschauen

Quiz starten

Atlas durchstöbern

Gut gemacht!

Jetzt registrieren und gratis Anatomie-Lernguide eBook erhalten!