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”Ich kann ernsthaft behaupten, dass Kenhub meine Lernzeit halbiert hat.” – Mehr lesen. Kim Bengochea Kim Bengochea, Regis University, Denver

Fingerknochen

Die fünf Finger (Digiti manus) stellen die Endglieder der Hand dar und bestehen aus insgesamt vierzehn Fingerknochen (Ossa digitorum manus). Vom Bautyp handelt es sich bei diesen Knochen um lange Röhrenknochen, welche mit den Metakarpalknochen (Ossa metacarpi) Gelenke ausbilden.

Kurzfakten
Beteiligte Knochen
14 Fingerknochen
Funktion Greifen

Aufbau

Bis auf den Daumen bestehen alle Finger aus 3 Phalangen:

  • Phalanx proximalis
  • Phalanx media
  • Phalanx distalis

Dem dem Daumen fehlt die Mittelphalanx (Phalanx media)!

Jede Phalanx ist wiederum in:

  • proximale Basis,
  • medial gelegenes Corpus und
  • distales Caput phalangis

gegliedert. 

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Gelenkbeteiligung und Bänder

Die Ossa digitorum manus sind an mehreren Gelenke zwischen den einzelnen Phalangen und den Mittelhandknochen der Finger II-V und des Daumens beteiligt. Zu diesen Fingergelenken (Art. digitorum manus) zählen:

  • Fingergrundgelenke (Metacarpophalangealgelenke, MCP), hier artikulieren die proximalen Phalangen mit den Knochen der Mittelhand
  • Fingermittelgelenke (proximale Interphalangealgelenke, PIP), zwischen proximale und mediale Phalangen
  • Fingerendgelenke (distale Interphalangealgelenke, DIP),  Verbindung der medialen und distalen Phalangen

PIP- und DIP-Gelenke sind Scharniergelenke, gebildet von den eingekerbten Capita der proximalen Phalangen und den proximalen Basen der weiter distal gelegenen Phalangen.

Die Basen der Phalangen besitzen eine schmale Kante, welche sich in der Rinne der proximal gelegenen Phalanx bewegt. Deshalb sind lediglich Flexions- und Extensionsbewegungen möglich, nicht aber aktive Rotation um die Längsachse eines Fingers. 

Die weite Kapsel der Fingergelenke wird durch die Sehnen der umgebenden Muskeln verstärkt. Des Weiteren befinden sich Ringbänder, Kreuzbänder, Kollateralbänder sowie Ligg. palmaria an den Fingern. 

Entwicklung

Die Fingerknochen wachsen zum einen durch die primären Knochenkerne im Bereich der Diaphyse, welche sich bereits in der Embryonalzeit bilden. Zum anderen entstehen nach der Geburt um den 12. Lebensmonat im Bereich der Epiphyse der Fingerknochen sekundäre Knochenkerne. Bei Mädchen treten die sekundären Knochenkerne ein oder zwei Monate früher als bei Jungen auf. Der Schluss der Epiphysenfuge (Synostosierung) geschieht in der Regel im 16. oder 17. Lebensjahr. Die Knochenkerne sind im Röntgenbild gut zu erkennen und verschwinden mit Abschluss des Längenwachstums. 

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