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”Ich kann ernsthaft behaupten, dass Kenhub meine Lernzeit halbiert hat.” – Mehr lesen. Kim Bengochea Kim Bengochea, Regis University, Denver

Einführung in die männliche Beckenhöhle

Lernziele

Nach dieser Lerneinheit:

  1. Kennst du die wesentlichen Strukturen, die die Wand und den Boden der männlichen Beckenhöhle bilden.
  2. Kennst du die wichtigsten Blutgefäße, die für die Blutversorgung und die venöse Drainage des männlichen Beckens verantwortlich sind.
  3. Kannst du die verschiedenen Organe des männlichen Beckens benennen.
  4. Kannst du die anatomischen Lagebeziehungen und Funktionen dieser Organe beschreiben.

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Die Beckenhöhle ist ein beckenförmiger Raum, der von den knöchernen, muskulären und ligamentären Strukturen des Beckenbodens und der Wände des Beckens gebildet wird. Sie enthält mehrere Organe des Verdauungs-, Fortpflanzungs- und Harnsystems, von denen einige zum Perineum ziehen. Dazu gehören:

  • der terminale Abschnitt des Colon sigmoideum, der sich nach distal als Rektum fortsetzt,
  • die paarigen Bläschendrüsen, der Samenleiter und die Prostata, die zu den männlichen Fortpflanzungsorganen gehören, und schließlich noch
  • der Beckenteil der Harnleiter sowie die Harnblase.

Die Organe sind umgeben von der Fascia visceralis pelvis und stehen an ihrer kranialen Oberfläche mit dem Peritoneum parietale der Bauchhöhle in Kontakt, wodurch sich zwischen den benachbarten Organen peritoneale Aussackungen bilden. Der Beckenboden besteht aus dem Musculus levator ani und dem Musculus coccygeus, die zusammen als Diaphragma pelvis bezeichnet werden. Sie trennen die Beckenhöhle vom kaudal liegenden Perineum.

Die männliche Beckenhöhle wird von verschiedenen Ästen aus den Arteriae ilicae internae, der Arteria anorectalis superior und der Arteria sacralis mediana versorgt. Die Innervation der Organe innerhalb der Beckenhöhle erfolgt über einige viszerale Nervengeflechte. Diese enthalten sympathische und parasympathische Nervenfasern sowie viszeroafferente Nervenfasern, die für die Weiterleitung von Schmerzreizen zum zentralen Nervensystem verantwortlich sind.

Dieses Video erklärt dir die Anatomie und die Strukturen der männlichen Beckenhöhle noch einmal im Detail.

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Schau dir die Organe des männlichen Beckens in unserer Atlasgalerie genauer an.

Mit den Organen des männlichen Beckens kennst du dich jetzt aus. Werfe als Nächstes einen Blick auf andere wichtige Strukturen des männlichen Beckens und ihre Lagebeziehungen.

Zusammenfassung

Kurzfakten über die Beckenhöhle des Mannes
Wand und Boden Knochen: Hüftknochen (Darmbein, Sitzbein, Schambein), Kreuzbein, Steißbein
Bänder:
Kreuzbein-Darmbein-Band, Kreuzbein-Sitzbeinstachel-Band, Kreuzbein-Sitzbeinhöcker-Band
Muskeln:
Afterheber, Steißbeinmuskel, birnenförmiger Muskel, Hüftlochmuskel
Verdauungsorgane Organe: Sigmoid, Mastdarm
Funktion:
Resorption von Mineralien, Vitaminen, Wasser und Elektrolyten; kurzzeitige Speicherung des Stuhls und Defäkation
Fortpflanzungs-organe Organe: Vorsteherdrüse, Bläschendrüsen, Samenleiter
Funktion:
Sekretion von protein- und nährstoffreichem Sekret für das Sperma; Transport des Spermas
Harnsystem Organe: Beckenteil der Harnleiter, Harnblase
Funktion:
Transport und Elimination von Urin aus dem Körper
Bauchfell-aussackung Proust-Raum (zwischen dem Mastdarm und der Harnblase)
Blutversorgung Innere Beckenarterie: Obere Harnblasenarterie, untere Harnblasenarterie, innere Schamarterie, mittlere Mastdarmarterie
Obere Mastdarmarterie
(aus der unteren Eingeweidearterie)
Mittige Kreuzbeinarterie (aus der Aortengabel)
Innervation Sympathikus: Lenden-Eingeweidenerven, Unterbauch- und Beckengeflechte
Parasympathikus:
Becken-Eingeweidenerven, linkes und rechtes unteres Unterbauchgeflecht, Mastdarmgeflecht

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