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”Ich kann ernsthaft behaupten, dass Kenhub meine Lernzeit halbiert hat.” – Mehr lesen. Kim Bengochea Kim Bengochea, Regis University, Denver

Tentorium cerebelli

Das Tentorium cerebelli (Kleinhirnzelt) ist eine Duplikatur der Lamina interna der Dura mater.

Es trägt zur Strukturierung und Einteilung des Schädelinnenraumes in Kompartimente, sowie zur Stabilisierung des Gehirns bei.

Kurzfakten
Definition Das Tentorium cerebelli ist eine Duplikatur der Dura mater.
Verlauf Schräg-Horizontal zwischen den Lobi occipitales des Großhirns und der Facies superior des Kleinhirns aufgespannt
Nahezu senkrechte Lage zur Falx cerebri

Ansatzpunkte Gemeinsamer Ansatz mit Falx cerebri an Protuberantia occipitalis interna
Entlang des Os occipitale
Oberkante der Felsenbeinpyramide
Verbleibender Spalt zwischen den Schenkeln zum Durchtritt für Mittelhirn, Gefäße und Hirnnerven

Sinus Sinus transversus im Bereich des Os occipitale
Sinus petrosus posterior an der Kante der Felsenbeinpyramide
Am Übergang zur Falx cerebri Sinus rectus

Funktion Topographische Trennung von Groß- und Kleinhirn
Bildung eines Zuggurtungssystem zur Stabilisierung und zum Schutz des Gehirns
Druckentlastung für das Kleinhirn

Inhalt
  1. Lage und Verlauf
  2. Funktion 
+ Zeige alles

Lage und Verlauf

Das Tentorium cerebelli verläuft schräg-horizontal zwischen den Lobi occipitales des Großhirns und der Facies superior des Kleinhirns. Dabei erstreckt es sich wie ein Dach über der Fossa cranii posterior.

Die zeltförmige Duplikatur besitzt fest fixierte und freie Grenzen. Seine Wurzel ist gemeinsam mit der Falx cerebri an der Protuberantia occipitalis interna verankert. Beide Duplikaturen verlaufen senkrecht zueinander, wobei die Falx auf Höhe des Confluens sinuum mittig an das Tentorium cerebelli grenzt. Der Übergang wird durch den Sinus rectus markiert.

Danach ist es weiter lateral entlang des Os occipitale, sowie im weiteren Verlauf vorn an der Oberkante der Felsenbeinpyramide befestigt. Im Bereich des Os occipitale bilden die Durablätter im Tentorium cerebelli den Sinus transversus, an der Kante der Felsenbeinpyramide liegt der Rand des Sinus petrosus superior

Seinem Verlauf entsprechend bildet das Tentorium cerebelli zwei von der Wurzel ausgehende Schenkel, die bis nach vorn zum Dorsum sellae ziehen und an den Procc. clinoidei posteriores und anteriores fixiert sind.

Zwischen den beiden Schenkeln verbleibt ein Spalt (Tentoriumschlitz, Incisura tentorii), dessen freie Grenzen einen konkaven Durchgang für das Mittelhirn (Mesencephalon), Gefäße und Hirnnerven formen.

Funktion 

Aufgrund seiner Lage trennt das Tentorium cerebelli Groß- und Kleinhirn voneinander. Es wirkt als Zuggurtungssystem, welches für Stabilität und Schutz vor mechanischen Krafteinwirkungen sorgt.Das Tentorium cerebelli bewirkt eine Druckentlastung für das Kleinhirn, indem es das Gewicht des auf ihm ruhenden Großhirns aufnimmt. Insbesondere bei Traumen und Erschütterungen wird das Hirngewebe auf diese Weise vor Massenverschiebungen und Verletzungen geschützt. 

Nachfolgend haben wir noch eine Lerneinheit für dich, mit der du dein Wissen wiederholen und mehr zu den Hirnhäuten erfahren kannst.

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