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Falx cerebri

Die Falx cerebri (Hirnsichel) ist die größte Duplikatur der Dura mater und trennt die Großhirnhemisphären voneinander.

Sie steht topographisch eng mit den Sinus durae matris, den venösen Hirnblutleitern, in Verbindung und trägt zur mechanischen Stabilisierung des Gehirns im Schädel bei.

Kurzfakten
Definition Größte Duplikatur der Dura mater
Lage Median-sagittal in der Fissura longitudinalis cerebri
Ansatzpunkte

Rostrokaudal Crista galli und Crista frontalis

Okzipital Protuberantia occipitalis interna

Sinus

Sinus sagittalis superior im oberen Rand

Sinus sagittalis inferior im unteren Rand

Sinus rectus wird von der Wurzel der Falx cerebri umschlossen

Funktion
  • Trennt Großhirnhemisphären topographisch voneinander
  • Bildet mit Tentorium cerebelli ein Zuggurtungssystem zur Stabilisierung und zum Schutz des Gehirns bei mechanischen Einwirkungen.
Inhalt
  1. Lage und Verlauf
  2. Funktion
+ Zeige alles

Lage und Verlauf

Die Dura mater des Gehirns besteht aus zwei aufeinanderliegenden Blättern, dem Stratum periostale und dem Stratum meningeale.

Intrakraniell spalten sich diese beiden Blätter an manchen Stellen auf, wodurch längliche Hohlräume entstehen - die venösen Hirnblutleiter.   

An anderen Stellen löst sich das innere Blatt vom äußeren und bildet Duplikaturen, die als Septen die Schädelhöhle in Kammern untergliedern.

Zu diesen gehört die großflächige, sichelförmige Falx cerebri, die median-sagittal in der Fissura longitudinalis cerebri liegt. Durch ihre Lage trennt sie die beiden Großhirnhemisphären oberhalb des Corpus callosum räumlich voneinander.

Die Falx cerebri ist vorn schmaler und wird zu ihrem hinteren Ansatzpunkt hin breiter. Am schmalen rostro-kaudalen Ende bilden die Crista galli und die Crista frontalis ihre knöchernen Ansatzpunkte. Die breitere, okzipitale Insertionsstelle bildet die Protuberantia occipitalis interna.

Im oberen Rand der Falx cerebri verläuft der Sinus sagittalis superior, in ihrem unteren Rand der Sinus sagittalis inferior. Die Wurzel der Falx umschließt den Sinus rectus, in den der Sinus sagittalis inferior mündet. 

Der Sinus rectus markiert außerdem den Übergang der Falx cerebri zum Tentorium cerebelli (Kleinhirnzelt). Beide Duplikaturen sind nahezu senkrecht zueinander aufgespannt und haben einen gemeinsamen Ansatzpunkt an der Protuberantia occipitalis interna.

Funktion

Gemeinsam mit den anderen Septen der Dura mater erfolgt durch die Falx cerebri eine Strukturierung und Untergliederung des Schädelinnenraumes in Kompartimente. Dabei trennt sie insbesondere die Großhirnhemisphären topographisch voneinander. 

Außerdem wird das Gehirn in seiner Lage mechanisch stabilisiert und geschützt. Die Falx und das Tentorium cerebelli bilden zusammen ein spezielles Zuggurtungssystem. Dieses sorgt bei äußeren Krafteinwirkungen, wie beispielsweise Erschütterungen, dafür, dass es zu keinen schwerwiegenden Verschiebungen der Hirnmasse kommt.

Nachfolgend kannst du mithilfe unserer Lerneinheit dein Wissen zum Thema Hirnhäute wiederholen und vertiefen!

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Quellen anzeigen

Quellen:

  • Snell, R. S. (2010). Clinical Neuroanatomy (7. Edition). USA: Lippincott Williams & Wilkins, S. 428.
  • Waschke, J., Böckers, T., Paulsen, F. (2019). Sobotta Lehrbuch Anatomie (2. Auflage). München: Urban & Fischer (Elsevier), S. 628 ff. 
  • Hochschild, J. (2005). Strukturen und Funktionen begreifen: Funktionelle Anatomie - therapierelevante Details (3. Auflage). Stuttgart: Thieme, S. 33.

Review:

  • Juliana Walek
  • Claudia Bednarek

Layout:

  • Nicole Gonzalez

Illustration:

  • Falx cerebri - Querschnittpräparat - National Library of Medicine
© Sofern nicht anders angegeben, sind alle Inhalte, inklusive der Illustrationen, ausschließliches Eigentum der kenHub GmbH. Sie sind durch deutsches und internationales Urheberrecht geschützt. Alle Rechte vorbehalten.

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