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Venae oesophageales

Die Vv. oesophageales bilden ein dichtes Venennetz um den Ösophagus und sind Teil eines hepatischen Umgehungskreislaufes.

Verlauf

Die Vv. oesophageales erhalten Zuflüsse aus der Submukosa des Ösophagus sowie der Vena gastrica sinistra. Rechtsseitig drainieren sie in die V. azygos und linksseitig in die V. hemiazygos und über diese Gefäße letztlich in die V. cava superior.


Portokavale Anastomose

Ist der Blutfluss in der Leber gestört und kann das venöse Blut (z.B. aus dem Verdauungstrakt) die V. portae hepatis nicht passieren, nimmt es einen alternativen Weg in die V. cava, in dem Falle in die V. cava superior.

Der Blutfluss gelangt dann über die V. portae hepatis zunächst in die Vv. gastricae und von dort in die Vv.  oesophageales. Von dort fließt es über das Azygossystem in die V. cava superior ab.
Dieser Umgehungskreislauf verhindert eine Stauung des Blutes vor der Leber.

Voraussetzung dafür ist, dass der intrahepatische Druck den venösen Druck in der V. portae hepatis deutlich übersteigt, sodass es zu einer Flussumkehr kommt.

Klinik

Die Ursachen eines gestörten Blutflusses der Leber, welcher zur Druckerhöhung führt, können sehr unterschiedlich sein. Eine der häufigsten ist die Leberzirrhose, eine entzündliche nekrotisierende Schädigung der Leber, die mit der Bildung von Bindegewebssepten und Parenchymknoten einhergeht, wobei die lobuläre Struktur der Leber verlorengeht.

Die Folge der Ausbildung der portokavalen Anastomose ist eine intravasale Erhöhung des Volumendruckes, die mit einem Anschwellen der Vv. oesophageales in der Lamina propria und der Tela submucosa (Ösophagusvarizen) einhergeht.

Solche varikösen Gefäße sind anfälliger für Rupturen. Die Ruptur von Ösophagusvarizen ist mit nach wie vor mit einer hohen Sterblichkeit verbunden, da die damit einhergehenden Blutungen auch unter Ausnutzung modernster Methoden der Chirurgie und der Intensivmedizin nur schwer zu kontrollieren und einzudämmen sind.

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Quellen anzeigen

Autor:

  • Andreas Rheinländer

Review:

  • Claudia Bednarek

Layout:

  • Juliana Walek

Quellen:

Aumüller, G., Aust, G., Doll, A., et al. (2010). Duale Reihe – Anatomie (2. Auflage). Stuttgart: Georg Thieme Verlag. S. 562 f., 612 ff, 785

Böcker, W., Denk, H., Heitz, U., et al. (2012). Pathologie (5. Auflage). München: Urban & Fischer. S. 650

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