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Ganglion geniculi

Das Ganglion geniculi (Synonym: Ganglion geniculatum) befindet sich im äußeren Fazialisknie des Felsenbeins.

Es handelt sich um ein sensibles Ganglion, das die Perikarya speziell-viszeroafferenter pseudounipolarer Neurone enthält.

Kurzfakten
Lage Im äußeren Fazialisknie des Felsenbeins
Fasern

Verschiedene Faserqualitäten des N. facialis

- Somata sensibler pseudouniolarer Neurone

- Somata sensibler Faseranteile des N. auricularis posterior

- Viszeroefferente

- Allgemein-somatoafferente

- Motorische 

- Parasympathische

Funktion

Geschmackswahrnehmung

Sensible Innervation eines Teils der lateralen Ohrmuschel

Inhalt
  1. Lage
  2. Funktion
  3. Klinischer Fall
+ Zeige alles

Lage

Das Ganglion geniculi ist ein sensibles Ganglion, das von Fasern des N. facialis durchzogen wird. Es liegt im Os petrosum (Felsenbein), dort wo der N. facialis eine Biegung nach lateral und dorsal macht, die auch als äußeres Fazialisknie (Geniculum canalis facialis) bezeichnet wird. 

Das Ganglion geniculi enthält Somata sensibler pseudounipolaren Neurone des N. facialis, die jedoch nicht umgeschaltet werden. Sie stammen von gustatorischen Fasern (speziell-viszeroafferente Fasern) aus den vorderen zwei Dritteln der Zunge, die in der Chorda tympani, einem Ast des N. facialis verlaufen. Außerdem befinden sich Somata der sensiblen Faseranteile des N. auricularis posterior des N. facialis im Ganglion geniculi.

Die anderen Faserqualitäten des N. facialis (speziell-viszeroefferent, allgemein-viszeroefferent, allgemein-somatoafferent) durchziehen das Ganglion geniculi in ihrem Verlauf ebenfalls, allerdings befinden sich ihre Somata nicht im Ganglion geniculi.

Im Ganglion geniculi zweigt der N. petrosus major vom N. facialis ab.

Das Endigungsgebiet der Fasern des Ganglions ist der Ncl. salivatorius superior und der Ncl. tractus solitarii.

Funktion

Die Somata der sensiblen Nervenfasern, die sich im Ganglion geniculi befinden, dienen zur Geschmackswahrnehmung (Chorda tympani) sowie zur sensiblen Innervation eines schmalen und parallel zu der Helix in der lateralen Ohrmuschel befindlichen Streifens. Es findet in Ganglion geniculi jedoch keine Umschaltung auf postganglionäre Neurone statt.

Motorische und parasympathische Fasern des N. facialis durchlaufen das Ganglion geniculi ebenfalls, bevor sie sich im weiteren Verlauf von dem Hauptstamm des N. facialis abspalten.

Die Neuroanatomie ist ein komplexes Fachgebiet. Um die Funktion des Ganglion geniculi besser einordnen zu können ist das Studium zusammenhängender Strukturen sinnvoll. Dazu ist dir die folgende Auswahl aus unserer großen Bibliothek sicher nützlich:

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