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Musculi intertransversarii

Die Mm. intertransversarii (Zwischenquerfortsatzmuskeln) gehören zum lateralen Trakt der tief gelegenen autochthonen Rückenmuskulatur, die auch als M. erector spinae zusammengefasst wird.

Sie verbinden die Querfortsätze aneinander grenzender Wirbel und werden je nach Lokalisation in Mm. intertransversarii cervicis, thoracis und lumborum unterteilt.

Kurzfakten
Ursprung

Mm. intertransversarii cervicis: Tubercula anteriora und posteriora der HWK I-VII

Mm. intertransversarii thoracis: Querfortsätze der BWK

Mm. intertransversarii mediales lumborum: Processus mamillares der LWK

Mm. intertransversarii laterales lumborum: Processus costales der LWK

Ansatz

Die Ansätze befinden sich jeweils einen Wirbel weiter kaudal:

MM. intertransversarii cervicis: Tubercula anteriora und posteriora

Mm. intertransversarii thoracis: Querfortsätze

Mm. intertransversarii medialis lumborum: Processus accessorii

Mm. intertransversarii laterales lumborum: Processus costales

Innervation Ramus lateralis rami posteriores der jeweiligen Spinalnerven
Funktion

Bewegungen der WIrbelsäule:

Dorsalextension und Streckung

Seitneigung

Außerdem bedeutsam für Propriozeption und Haltungskontrolle

Verlauf und Versorgung

Die Fasern der Mm. intertransversarii cervicis anteriores und posteriores entspringen an den Tubercula anteriora und posteriora der HWK I-VII. Von dort ziehen jeweils zu dem darunterliegenden Wirbel und setzen somit an den Tubercula anteriora und posteriora der HWK II-VII und BWK I an.

Die Mm. intertransversarii thoracis verbinden ebenfalls die Querfortsätze benachbarter Wirbel miteinander.

Im Bereich der LWS ziehen die Mm. intertransversarii mediales lumborum zu den Processus accessorii und mammillares. Die kräftigeren Mm. intertransversarii laterales lumborum verbinden benachbarte Processus costales.

Die Blutversorgung erfolgt je nach Lokalisation durch den lateralen Ast der Rr. dorsales der jeweiligen segmental verlaufenden Arterien.

Dazu zählen:

Das venöse Blut wird zunächst in den Plexus venosus vertebralis externus posterior und von dort aus weiter in die Vv. lumbales, intercostales posteriores und in die V. vertebralis sowie die V. cervicalis profunda drainiert. Auch fließt ein Teil des venösen Bluts in die Vv. azygos, hemiazygos, hemiazygos accessoria sowie in die Vv. lumbales ascendentes.

Innerviert werden die Mm. intertransversarii – ebenso wie die restlichen lateralen autochthonen Rückenmuskeln -  durch den R. lateralis der Rr. posteriores der jeweiligen Spinalnerven

Funktion

Die Kontraktion der Mm. intertransversarii führt bei beidseitiger Kontraktion zu einer Dorsalextension und Streckung der Wirbelsäule und bei einseitiger Kontraktion zu einer Seitneigung zur ipsilateralen Seite.

Außerdem befindet sich in den Mm. intertransversarii eine besonders hohe Anzahl an Muskelspindeln, welche eine entscheidende Rolle für die Propriozeption und Haltungskontrolle spielen. 

Die Wirbelsäule wird nicht nur von den Mm. intertransversarii bewegt. Mit den nachfolgend zusammengestellten Lernmedien kannst du mehr über die autochthone Rückenmuskulatur und die tiefen Muskeln des Rückens erfahren sowie dein Wissen prüfen!

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Quellen anzeigen

Quellen:

  • Aumüller, G., Aust, A., Engele, J., et al. (2014). Duale Reihe – Anatomie (3. Auflage). Stuttgart: Georg Thieme Verlag, S. 268 ff.
  • Drenckhahn, D., Waschke, J. (2014). Taschenbuch Anatomie (2. Auflage). München: Urban & Fischer Verlag, S. 133 ff.
  • Benninghoff, A., Drenckhahn, D. (2003). Anatomie - Makroskopische Anatomie, Histologie, Embryologie, Zellbiologie - Band 1 (16. Auflage). München: Urban & Fischer Verlag, S. 448 ff.

Text, Review & Layout:

  • Katrin Repkow
  • Claudia Bednarek
  • Andreas Rheinländer
  • Nicole Gonzalez
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