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Musculus spinalis

Der Musculus spinalis (Dornfortsatzmuskel) gehört zu den tief gelegenen, autochthonen Muskeln des Rückens, genauer zum medialen Trakt und dort wiederum zum spinalen System. Die autochthonen Muskeln des Rückens werden oftmals auch als Musculus erector spinae zusammengefasst.

Je nach Lokalisation wird er als M. spinalis thoracis, cervicis oder capitis bezeichnet.

Kurzfakten
Ursprung Jeweils an den Dornfortsätzen
Ansatz Jeweils an einem Dornfortsatz eines vier bis acht weiter kranial liegenden Wirbelkörpers
Innervation Ramus medialis rami posteriores nervi spinalis
Funktion

Dorsalextension von Wirbelsäule und Kopf

Seitneigung der Wirbelsäule

Verlauf und Versorgung

Die Fasern des M. spinalis thoracis und M. spinalis cervicis spannen sich zwischen den Dornfortsätzen nicht benachbarter Wirbelkörper, weshalb es sich um plurisegmentale Muskeln handelt. Der M. spinalis verläuft dabei beidseits lateral der Medianebene.

Entsprechend der jeweiligen Wirbelsäulenabschnitte kann er unterteilt werden in: 

  • Musculus spinalis thoracis (Ursprung: an den Dornfortsätzen des 10, 11. und 12. BWK und des 1. und 2. LWK)
  • Musculus spinalis cervicis (Ursprung: an den Dornfortsätzen des 4. bis 7. HWK)
  • Musculus spinalis capitis (Ursprung: an den Dornfortsätzen der unteren HWK und oberen BWK)

Von dort aus ziehen die Fasern zu ihrem Ansatz an einem Dornfortsatz, der sich vier bis acht Wirbelkörper weiter kranial befindet. Im Fall des M. spinalis capitis befindet sich der Ansatz an der Linea nuchalis superior.

Die Blutversorgung erfolgt je nach Lokalisation durch den mittleren Ast der Rr. dorsales der jeweiligen segmental verlaufenden Arterien. Das sind zum einen die Äste der Aa. intercostales posteriores sowie die A. lumbalis und die A. subcostalis für die Abschnitte der Brustwirbelsäule. Zum anderen die Rr. musculares der A. vertebralis und der A. cervicalis profunda im Hals- und Kopfbereich.

Das venöse Blut wird zunächst in den Plexus venosus vertebralis externus posterior und von dort aus jeweils weiter in die Vv. lumbales, Vv. intercostales posteriores und in die V. vertebralis sowie die V. cervicalis profunda drainiert. Auch fließt ein Teil des venösen Bluts in die Vv. azygos, hemiazygos, hemiazygos accessoria sowie in die Vv. lumbales ascendentes.

Innerviert wird der M. spinalis, ebenso wie die restlichen medialen autochthonen Rückenmuskeln, durch den R. medialis der Rr. posteriores der jeweiligen Spinalnerven.

Funktion

Eine Kontraktion des M. spinalis führt

  • bei beidseitiger Kontraktion zu einer Dorsalextension und somit zum Aufrichten der Wirbelsäule und des Kopfes,
  • bei einseitiger Kontraktion zu einer Seitneigung der Wirbelsäule zur ipsilateralen Seite.

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Quellen anzeigen

Quellen:

  • Aumüller, G., Aust, A., Engele, J., et al. (2014). Duale Reihe – Anatomie (3. Auflage). Stuttgart: Georg Thieme Verlag, S. 268 ff.
  • Drenckhahn, D., Waschke, J. (2014). Taschenbuch Anatomie (2. Auflage). München: Urban & Fischer Verlag, S. 133 ff.
  • Benninghoff, A., Drenckhahn, D. (2003). Anatomie - Makroskopische Anatomie, Histologie, Embryologie, Zellbiologie - Band 1 (16. Auflage). München: Urban & Fischer Verlag, S. 448 ff.
  • Hu, ZJ., Fang, XQ., Fan, SW. (2014). Iatrogenic injury to the erector spinae during posterior lumbar spine surgery: underlying anatomical considerations, preventable root causes, and surgical tips and tricks. Eur J Orthop Surg Traumatol, 24(2), 127-135. DOI: 10.1007/s00590-012-1167-9

Text, Review & Layout:

  • Katrin Repkow
  • Stefanie Bauer
  • Andreas Rheinländer
  • Nicole Gonzalez
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