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Tractus corticomesencephalicus

Der Tractus corticomesencephalicus ist ein gemeinsam mit dem Tractus corticonuclearis verlaufendes Faserbündel. Die über ihn weitergleiteten Impulse bewirken konjugierte Augenbewegungen.

Verlauf und Verschaltung

Sein Ursprung liegt, anders als die Fasern der Pyramidenbahn deren Ursprung in der motorischen Rinde liegen, in dem Brodmann Areal 8, dem frontalen Augenfeld.

Während seines gemeinsamen Verlaufes mit der Pyramidenbahn zieht der Tractus corticomesencephalicus etwas weiter rostral im Crus posterior der Capsula interna. Von dort gelangt er  zu den Kernen der motorischen Augennerven (N. oculomotorius, N. trochlearis, N. abducens).

Soweit bekannt, enden seine Fasern nicht direkt an den Augenmuskelkernen, sondern werden auf bisher unbekannte Weise vorher verschaltet.

Funktion

Die von dem Areal 8 ausgehenden Impulse können die Augenmuskeln nicht einzelnen ansprechen, sondern nur synergistisch. Eine elektrische Reizung der Area 8 bewirkt eine Blickwendung zur Gegenseite (Deviation conjugée).

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Quellen anzeigen

Quellen:

  • Bähr, M., & Frotscher, M. (2009). Neurologisch-topische Diagnostik (9. Auflage). Stuttgart: Georg Thieme Verlag. S. 59 f.
  • Benninghoff, A., & Drenkhahn, D. (2003). Anatomie - Band 1 (16. Auflage). München: Urban & Fischer. S. 408
  • Cohen, B., & Komatsuzaki, A. (1972). Eye movements induced by stimulation of the pontine reticular formation: evidence for integration in oculomotor pathways. Experimental neurology, 36(1), 101-117.
  • Jacobsen, S., Marcus, E. M. (2011). Neuroanatomy for the Neuroscientist (2. Auflage). Heidelberg: Springer Verlag. S. 203

Text, Review, Layout:

  • Andreas Rheinländer
  • Dr. med. Charlotte Barthe
  • Marie Hohensee
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