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Musculi subcostales

Die Musculi subcostales (Unterrippenmuskeln) sind Teil der Interkostalmuskulatur und stehen anatomisch wie auch funktionell sehr eng mit den Mm. intercostales interni in Beziehung.

Sie dienen zur Unterstützung der Atemmechanik und zur Abdichtung der Zwischenrippenräume.

Kurzfakten
Ursprung Jeweils dorsal an der Oberkante der Rippen
Ansatz Jeweils zwei bis drei Rippen weiter kranial an den Rippenunterkanten
Innervation Nn. intercostales
Funktion

Senkung des ventralen Rippenanteils (Expiration)

Verschluss der Zwischenrippenräume

Verlauf und Versorgung

Die Mm. subcostales stellen Abspaltungen aus den Mm. intercostales interni dar und entspringen jeweils an der Oberkante im dorsalen Teil der Rippe, medial des Angulus costae (Rippenwinkel). Von dort aus ziehen sie schräg nach ventral-medial und setzen zwei bis drei Rippen weiter kranial jeweils an der Rippenunterkante an.

Die Blutversorgung der Mm. subcostales erfolgt durch die Vasa intercostales posteriores und anteriores, Äste aus der Aorta beziehungsweise der Vasa thoracica interna.

Innerviert werden die Mm. subcostales ebenso wie die restlichen Rippenmuskeln durch die Nn. intercostales.

Videoempfehlung: Rippen (en)
Hauptaspekte der Rippen.

Funktion

Die Mm. subcostales werden zur Atemmuskulatur gezählt und sind ebenso wie die Mm. intercostales interni an der Exspiration beteiligt, indem sie zur Senkung des ventralen oder sternalen Rippenanteils beitragen. Auf diese Weise verschmälert sich der Zwischenrippenraum und durch die dadurch herbeigeführte Verringerung des Thoraxvolumens mit konsekutiver Kompression der Lunge wird die Exspiration induziert.

Des Weiteren verschließen die Mm. subcostales gemeinsam mit den Mm. intercostales interni und externi die Zwischenrippenräume, was auch zum Schutz der Lunge vor penetrierenden Verletzungen beiträgt.

Nun hast du Details zur Anatomie der Mm. subcostales kennengelernt. Mithilfe unseres Artikels und Videos erhälst du Informationen zu weiteren Muskeln des Rumpfes, die an der Atmung beteiligt sind. Im Quiz kannst du deine Kenntnisse überprüfen.

Klinik

Im Rahmen von neuromuskulären Erkrankungen wie beispielsweise der spinalen Muskelatrophie (SMA) kommt es durch Degeneration der 2. Motoneurons im Rückenmark zu einer Denervation der Muskulatur mit Faszikulationen und Atrophie unter anderem auch der Atemmuskulatur. Dies führt zu schweren Störungen der Atemmechanik mit Ventilationsstörungen sowie zur Entstehung einer Skoliose bei asymmetrischer Atrophie der Interkostalmuskulatur. Dadurch steigt das Risiko einer Pneumonie, was in vielen Fällen auch die Todesursache der Betroffenen darstellt.

Ausfälle der Atemmuskulatur im Vollbild oder als partielle Ateminsuffizienz treten nur bei den schweren frühkindlichen Formen der Erkrankung auf (SMA Typ 1-3, Manifestationsalter im ersten Lebensjahr). Diagnosesichernd ist das Vorliegen einer entsprechenden Mutation im SMN1-Gen. Des Weiteren lassen sich auch in der Muskelbiopsie spezifische Merkmale der Muskeldenervation erkennen.

Hiervon abzugrenzen ist die amyotrophe Lateralsklerose (ALS), bei der es zum Ausfall des ersten oder des zweiten Motoneurons kommen kann. Hierbei kommt es im Verlauf in der Regel auch zu einer Atemlähmung, die sich aber erst im Erwachsenenalter manifestiert.

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Quellen anzeigen

Quellen:

  • Aumüller, G., Aust, A., Engele, J., et al. (2014). Duale Reihe – Anatomie (3. Auflage). Stuttgart: Georg Thieme Verlag, S. 295.
  • Drenckhahn, D., Waschke, J. (2014). Taschenbuch Anatomie (2. Auflage). München: Urban & Fischer Verlag, S. 146 ff.
  • Benninghoff, A., Drenckhahn, D. (2003). Anatomie - Makroskopische Anatomie, Histologie, Embryologie, Zellbiologie - Band 1 (16. Auflage). München: Urban & Fischer Verlag, S. 475.
  • Masuhr, K., Masuhr, F., Neumann, N. (2013). Duale Reihe Neurologie (7. Auflage). Stuttgart: Georg Thieme Verlag, S. 222 ff.

Text, Review & Layout:

  • Katrin Repkow
  • Dr. med. Charlotte Barthe
  • Nicole Gonzalez
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