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Nervi intercostales

Die Nn. intercostales (Interkostalnerven) sind periphere Nerven, die die Thoraxwand und Teile der Bauchwand sensibel und motorisch innervieren. Es handelt sich hierbei um die Rami anteriores der thorakalen Spinalnerven.

Jeder Nervus intercostalis ist für die sensible Innervation eines bestimmten Hautgebiets verantwortlich, die sogenannten Dermatome.

Verlauf

Nach dem Austritt aus dem Rückenmark als Spinalnerven verlaufen die Rami anteriores der insgesamt elf paarig angelegten Nn. intercostales an der Rippenunterseite im Sulcus costae unterhalb der Vasa intercostales. Sie bilden segmental angeordnete Gefäß-Nerven-Straßen, die stets parallel zu den Rippen verlaufen.

Funktion

Die sensiblen Fasern der Nn. intercostales versorgen die Haut der ventralen und lateralen Rumpfwand und der Innenseite des Oberarms. Dazu geben sie einerseits die Rr. cutanei laterales ab, die sich wiederum in einen medialen und einen lateralen Ast teilen und nach dem versorgenden Gebiet benannt werden (beispielsweise Rr. mamarii laterales).

Die Rr. cutanei laterales innervieren die laterale Thoraxwand, durchbrechen die Thoraxwandfaszie (Fascia endothoracica) in der mittleren Axillarlinie und verlaufen von dort nach ventral. Andererseits wird die vordere Brustwand durch die sensiblen Endäste der Nn. intercostales, die sogenannten Rr. cutanei anteriores versorgt. Diese treten lateral des Sternums an die vordere Thoraxwand und teilen sich ebenfalls in mediale und laterale Äste.

Der erste N. intercostalis versorgt im Dermatom Th1 Teile des Armes sensibel. Desweiteren innervieren sensible Äste der Nn. intercostales auch die Pars costalis der Pleura parietalis (Brustfell) sowie mit den Nn. intercostales 5-11 Teile der Bauchwand in den Dermatomen Th 5-11.

Mit ihren motorischen Ästen werden die Thoraxmuskeln, Mm. intercostales interni und externi, die Mm. subcostales und der M. transversus thoracis sowie Teile der lateralen und ventralen Bauchmuskeln M. rectus abdominis, Mm. obliquus externus und internus abdominis und des M. transversus abdominis, versorgt.

Klinik

Bei Pleurapunktionen, beispielsweise zur Therapie eines Pleuraergusses, muss darauf geachtet werden, dass die Gefäß-Nerven-Straßen an den Unterseiten der Rippen nicht verletzt werden. Um das Risiko möglichst gering zu halten, wird stets an der Rippenoberkante, im Bereich zwischen der Skapularlinie und der hinteren Axillarlinie punktiert.

Bei Entzündungen der Pleura (Pleuritis), kann es durch die Reizung der Interkostalnerven zu atemabhängigen Schmerzen kommen.

Als Interkostalneuralgie werden Schmerzen bezeichnet, die entlang eines oder mehrerer Interkostalnerven auftreten. Sie können verschiedene Ursachen haben und stellen eine Differentialdiagnose bei Brustschmerzen dar.

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Quellen:

  • Graumann, W., & Sasse, D. (2005). Compact Lehrbuch Anatomie Band 4. Stuttgart: Schattauer Verlag. S. 430
  • Aumüller, G., Aust, A., Engele, J., et al. (2014). Duale Reihe – Anatomie (3. Auflage). Stuttgart: Georg Thieme Verlag. S. 281, 294, 295, 299, 302, 309, 322, 565
  • Arasteh, K., Baenkler, H.-W., Bieber, C., et al. (2013). Duale Reihe - Innere Medizin (3. Auflage). Stuttgart: Georg Thieme Verlag. S. 441

Text, Review, Autor:

  • Katrin Repkow
  • Dr. med. Charlotte Barthe

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