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Venae diploicae

Die Diploevenen (Vv. diploicae) des Kopfes sind dünnwandige Venen in der Spongiosa, einem Hohlraumsystem (Diploe) in der Schädelkalotte.

Sie stehen unter anderem in Verbindung mit den intrakraniell gelegenen Sinus durae matris und leiten Blut zu den oberflächlichen Kopfvenen ab.

Inhalt
  1. Verlauf
  2. Funktion
  3. Klinik 
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Verlauf

Unter den Vv. diploicae werden die Vv. diploica frontalis und occipitalis sowie die Vv. temporalis anterior und posterior zusammengefasst.

Venae diploicae - axiale Ansicht

Neben der Verbindung zu den Sinus durae matris haben die Vv. diploicae über die Canales diploici auch direkte Verbindungen zu den Sinus sagittalis superior, sphenoidalis und transversus.

Sinus sagittalis superior - Ansicht von lateral-links
Vena auricularis posterior - Ansicht von lateral-rechts

Nach extrakraniell bestehen Verbindungen zu den Kopfvenen Vv. supraorbitalis, temporalis profunda, auricularis posterior sowie der V. occipitalis. 

Über die Kopfvenen kann das Blut anschließend in die V. jugularis interna (innere Drosselvene) oder im Falle der V. occipitalis in die V. jugularis externa (äußere Drosselvene) münden.

Vena jugularis interna - Ansicht von lateral-links

Die einzelnen Vv. diploica gehen folgende Verbindungen ein:

  • V. diploica frontalis - steht intrakraniell in Verbindung mit dem Sinus sagittalis superior und die V. supraorbitalis bildet den extrakraniellen Abfluss
    Vena supraorbitalis - Ansicht von lateral-links
  • V. diploica temporalis anterior - steht intrakraniell in Verbindung mit dem Sinus sphenoparietalis und die V. temporalis profunda bildet den extrakraniellen Abfluss 
    Sinus sphenoparietalis - Ansicht von lateral-links
  • V. diploica temporalis posterior - steht intrakraniell in Verbindung mit dem Sinus transversus und die V. auricularis posterior bildet den extrakraniellen Abfluss 
    Sinus transversus - Ansicht von lateral-links
  • V. diploica occipitalis - steht intrakraniell in Verbindung mit dem Sinus transversus und die V. occipitalis bildet den extrakraniellen Abfluss  
    Vena occipitalis - Ansicht von posterior

Funktion

Neben der Funktion der venösen Drainage des Hirngewebes dienen die Vv. diploicae auch zur Drainage des Liquor cerebrospinalis (Nervenwasser). Dieser hat ein Gesamtvolumen von 110 - 160 ml und befindet sich in den inneren und externen Liquorräumen von Gehirn und Rückenmark.

Rückenmark - axiale Ansicht

Um das Liquorvolumen, den Liquordruck und somit den intrakraniellen Druck bei kontinuierlicher Neusynthese von Liquor konstant bei etwa 15 cm Wassersäule zu halten, kann dieser durch die Granulationes arachnoideales, Einstülpungen in der Arachnoidea, resorbiert werden.

Granulationes arachnoideae - coronale Ansicht

Von dort aus gelangt der Liquor entweder in den Sinus sagittalis superior oder in die Diploevenen des Kopfes und erhält somit Anschluss an die extrakraniellen Venen des Kopfes.

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