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Nervus dorsalis scapulae

Inhalt

Einleitung

Der Nervus dorsalis scapulae ist ein peripherer Nerv des Plexus brachialis aus dessen Truncus superior er entspringt. Er enthält rein motorische Fasern aus den Halswirbelsäulensegmenten C4-C5, gelegentlich auch C6. Seine Funktion ist die Innervation dorsomedialer Schultermuskeln.

Verlauf

Nervus dorsalis scapulaeEtwa auf Höhe des 4. und 5. Halswirbels befindet sich der Ursprung der Fasern des N. dorsalis scapulae. Diese trennen sich dort baldig vom Truncus superior des Plexus brachialis. Der Nerv durchzieht den M. scalenus medius und gelangt zwischen dem M. scalenus posterior und M. levator scapulae zum Angulus superior scapulae. Anschließend verläuft er kaudal und parallel zur Wirbelsäule bzw. entlang der Margo medialis scapulae. Der N. dorsalis scapulae verläuft neben dem M. accessorius, dann durch die Lücke zwischen dem M. levator scapulae und M. rhomboideus minor und mündet dann in seiner Zielmuskulatur: dem M. levator scapulae, M. rhomboideus minor und M. rhomboideus major.

Funktion

Der N. dorsalis scapulae ist ein rein motorischer Nerv. Er innerviert den M. levator scapulae, M. rhomboideus minor und M. rhomboideus major. Der M. levator scapulae zieht die Scapula nach kraniomedial und schwenkt den Angulus inferior nach medial. Die Mm. rhomboidei sind ihrerseits für die Fixierung der Scapula und ihrer Bewegung nach kraniomedial verantwortlich. Des Weiteren adduzieren sie den Arm bzw. führen den elevierten Arm in die Neutral-Null-Stellung zurück.

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Quellen anzeigen

Autor: André Lerner

Quellen:

  • F. Anderhuber, F. Pera, J. Streicher: Waldeyer Anatomie des Menschen, 19. Auflage, Walter de Gruyter GmbH& Co.KG (2012), S.257-260, 272, 290-291, 868
  • M. Schünke; E. Schulte; U. Schumacher et al.: Prometheus LernAtlas der Anatomie, 4. Auflage, Georg Thieme Verlag (2014), S. 299-303; 363-364
  • K. Zeiler; E. Auff; L. Deecke: Taschenbuch Klinische Neurologie I, 2. Auflage, facultas (2006), S. 218
  • P. W. Brazis, J. C. Masdeu, J. Biller: Localization in Clinical Neurology, 6. Auflage, Lippincott Williams & Wilkins (2011), S. 27
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