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”Ich kann ernsthaft behaupten, dass Kenhub meine Lernzeit halbiert hat.” – Mehr lesen. Kim Bengochea Kim Bengochea, Regis University, Denver

Guyon-Loge 

Die Guyon-Loge (Canalis ulnaris) ist ein Kanal am Übergangsbereich des Unterarms zur Hand durch den der N. ulnaris und die A. ulnaris ziehen.

Durch seine besondere Topographie ist er insbesondere für die Entstehung eines Kompressionssyndroms gefährdet.
 

Kurzfakten zur Guyon-Loge
Begrenzungen Os pisiforme, Hamulus ossis hamati, Retinaculum flexorum, Ligamentum pisohamatum, Ligamentum carpi palmare, Musculus palmaris brevis
Inhalt

Nervus und Arteria ulnaris spalten sich innerhalb der Loge jeweils in die Rami superficialis und profundus.

Klinik Loge-de-Guyon-Syndrom

Inhalt
  1. Anatomie
  2. Klinik 
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Anatomie

Begrenzt wird die Guyon-Loge durch folgende Strukturen:

  • ulnar: Os pisiforme
  • radial: Hamulus ossis hamati
  • dorsal: Retinaculum flexorum und Ligamentum pisohamatum
  • palmar: Ligamentum carpi palmare und M. palmaris brevis

Der N. ulnaris zieht von proximal in die Guyon-Loge und teilt sich innerhalb der Loge in den Ramus superficialis sowie den Ramus profundus auf. Der R. superficialis versorgt rein sensibel die ulnaren Finger.

Der R. profundus ist ein gemischter Nerv mit überwiegend motorischen Anteil und versorgt verschiedene Handmuskeln. Die exakte Höhe, auf der die Aufteilung erfolgt, variiert interindividuell recht stark.

Neben dem Nerv teilt sich innerhalb der Loge auch die A. ulnaris in einen oberflächlichen (R. superficialis) und einen tiefen (R. profundus) Ast.

Anders als der Begriff es vermuten lässt, bietet die Guyon-Loge nicht außerordentlich viel Platz, sondern ist vielmehr ein Raum, in dem die anatomischen Strukturen – Arterie und Nerv – besonders eng beieinander liegen, was klinische Bedeutung hat.

Wenn du noch mehr zur A. ulnaris, dem N. ulnaris oder anderen Nerven und Blutgefäßen des Unterarms erfahren möchtest, schau dir die folgende Lerneinheit an:

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