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Hippocampus - Histologie

Der Hippocampus ist eine kortikale Struktur des Gehirns. Er ähnelt in seinem histologischen Aufbau am ehesten allokortikalen Strukturen, also den Strukturen des Paleokortex und Archikortex.

Erkennungsmerkmale

Im Gegensatz zum 6-schichtigen Aufbau des Neokortex, besitzt der Hippocampus drei Schichten: eine polymorphe Schicht, eine zellreiche sowie eine molekulare Schicht.

Diese Schichtung findet sich sowohl im Ammonshorn, als auch im Gyrus dentatus. Durch Aufrollung und Faltung liegen die Schichten beider Regionen direkt aufeinander und können den Eindruck eines sechsschichtigen Aufbaus erwecken.

Videoempfehlung: Hippocampus und Fornix (en)
Hippocampus, Fornix und benachbarte Strukturen.

Ammonshorn

Das Ammonshorn ist in vier Sektoren unterteilt, die mit CA1 bis CA4 bezeichnet werden. CA1 grenzt direkt an das Subiculum und wird auch als Sommer-Sektor bezeichnet. Beim Menschen ist dieser Teil sehr stark ausgeprägt.

In der mittleren Schicht von CA1 und CA2 finden sich vornehmlich Pyramidenzellen. Diese Schicht lässt sich selbst noch einmal unterteilen in Stratum profundum und Stratum superficiale. In CA1 sind die Pyramidenzellen klein, in CA2 ist die Schicht zwar schmaler, aber die Zellen sind größer.

CA3 besitzt eine homogene mittlere Schicht, in der große Pyramidenzellen locker verteilt sind. Diese aufgelockerte Anordnung setzt sich in CA4 fort. Die Sektoren CA1 und CA2 werden als Regio superior zusammengefasst, CA3 und CA4 als Regio inferior.

Hippocampus - Histologie

Gyrus dentatus

Im Gyrus dentatus ist die mittlere Schicht reich an dicht gepackten Körnerzellen, deren Axone sich bis in die Molekularschicht erstrecken. Die Axone der Körnerzellen enden nur an Zellen von CA3 und CA4 des Ammonshorns. Anders als das Ammonshorn besitzt der Gyrus dentatus keine einzelnen Sektoren mit unterschiedlicher Schichtzusammensetzung. Er geht ohne scharfe Begrenzung in Region CA4 über.

Histologische Differentialdiagnose

In einem aufgezogenen Präparat besteht Verwechslungsgefahr mit anderen kortikalen Strukturen. Die dreischichtige Struktur, die nicht über die gesamte Länge unverändert ist, ermöglicht dann die Differenzierung.

Klinik

Im Rahmen von Ischämien kann es zur Minderversorgung des Hippocampus kommen. In einem solchen Falle ist die neuronale Degeneration im Sommer-Sektor am stärksten ausgeprägt. Therapeutisch gilt es, wie bei allen Ischämien, die Ischämiezeit so weit es geht zu verkürzen.

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Quellen anzeigen

Quellen:

  • Benninghoff, A., & Drenkhahn, D. (2003). Anatomie - Band 1 (16. Auflage). München: Urban & Fischer. S. 505 ff., 351, 422 f., 438, 444, 527 ff.
  • Kahle, W., & Frotscher, M. (2009). Nervensystem und Sinnesorgane – Taschenatlas Anatomie (10. Auflage). Stuttgart: Georg Thieme Verlag. S. 232 ff.
  • Trepel, M. (2008). Neuroanatomie (4. Auflage) Elsevier Verlag. S. 233 ff.
  • Schünke, M., Schulte, E., Schumacher, U., et al. (2009). Kopf, Hals und Neuroanatomie – Prometheus (2. Auflage). Stuttgart: Georg Thieme Verlag. S. 277 ff.
  • Bähr, M., & Frotscher, M. (2009). Neurologisch-topische Diagnostik (9. Auflage). Stuttgart: Georg Thieme Verlag. S. 277 ff., 312 ff., 425
  • Aumüller, G., Aust, G., Doll, A., et al. (2010). Duale Reihe – Anatomie (2. Auflage). Stuttgart: Georg Thieme Verlag. S. 1138 ff.

Text, Review, Layout:

  • Andreas Rheinländer

  • Stefanie Bauer

  • Marie Hohensee

Illustration:

  • Hippocampus - Histologie

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