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Musculus obturatorius externus

Der Musculus obturatorius externus (äußerer Verstopfermuskel) gehört zu den pelvitrochantären Muskeln, die auch als mediale Gruppe der äußeren Hüftmuskeln bezeichnet werden. 

Ihre Hauptfunktion liegt in der Außenrotation des Femurs im Hüftgelenk.

In diesem Artikel erfährst du, wie der Musculus obturatorius externus verläuft und welche Funktionen er hat. Zudem werden klinische Aspekte erläutert, die mit ihm im Zusammenhang stehen.

Muskelfakten
Ursprung - Membrana obturatoria
- Foramen obturatum
Ansatz - Fossa trochanterica
Innervation - Nervus obturatorius
Blutversorgung - Arteria obturatoria
- A. circumflexa femoris medialis
Funktion - Außenrotation und Adduktion im Hüftgelenk
- Beckenstabilisation
Inhalt
  1. Verlauf und Versorgung 
  2. Funktion
  3. Klinik
  4. Literaturquellen
+ Zeige alles

Verlauf und Versorgung 

Der M. obturatorius externus entspringt an der Außenseite der Membrana obturatoria (einer Bindegewebsplatte, die das Foramen obturatum bedeckt) sowie am unteren knöchernen Rand des Foramen obturatum (Tuber ischiadicum).

Von dort aus laufen seine Fasern nach kranial und dorsolateral entlang der Dorsalseite des Femurs zur Fossa trochanterica am Schenkelhals des Femurs. 

Die Blutversorgung erfolgt durch Äste der A. obturatoria, einem Ast der A. iliaca interna, und der A. circumflexa femoris medialis.

Innerviert wird der M. obturatorius externus durch den N. obturatorius aus dem Plexus lumbalis.

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Funktion

Die Hauptfunktion des M. obturatorius besteht in der Außenrotation (maximal 50°) des Femurs im Hüftgelenk.

Zudem kann er zur Adduktion (maximal 30°) im Hüftgelenk beitragen, weshalb er funktionell auch zu den Hüftadduktoren gezählt wird.

Des Weiteren dient er der Stabilisierung des Beckens in der Sagittalebene.

Die Muskeln an Hüfte und Becken dienen sowohl der Bewegung als auch Stabilisierung. Möchtest du mehr zu der Muskulatur in diesem Bereich erfahren, ist das folgende Lernmaterial bestens geeignet.

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