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Musculus obturatorius externus

Der Musculus obturatorius externus (äußerer Verstopfermuskel) gehört zu den pelvitrochantären Muskeln, die auch als mediale Gruppe der äußeren Hüftmuskeln bezeichnet werden. 

Ihre Hauptfunktion liegt in der Außenrotation des Femurs im Hüftgelenk.

In diesem Artikel erfährst du, wie der Musculus obturatorius externus verläuft und welche Funktionen er hat. Zudem werden klinische Aspekte erläutert, die mit ihm im Zusammenhang stehen.

Muskelfakten
Ursprung Membrana obturatoria, Foramen obturatum
Ansatz Fossa trochanterica
Innervation Nervus obturatorius
Funktion

- AUßenrotation und Adduktion im Hüftgelenk

- Beckenstabilisation

Verlauf und Versorgung 

Der M. obturatorius externus entspringt an der Außenseite der Membrana obturatoria (einer Bindegewebsplatte, die das Foramen obturatum bedeckt) sowie am unteren knöchernen Rand des Foramen obturatum (Tuber ischiadicum).

Membrana obturatoria - Ansicht von anterior

Von dort aus laufen seine Fasern nach kranial und dorsolateral entlang der Dorsalseite des Femurs zur Fossa trochanterica am Schenkelhals des Femurs. 

Die Blutversorgung erfolgt durch Äste der A. obturatoria, einem Ast der A. iliaca interna, und der A. circumflexa femoris medialis.

Innerviert wird der M. obturatorius externus durch den N. obturatorius aus dem Plexus lumbalis.

Funktion

Die Hauptfunktion des M. obturatorius besteht in der Außenrotation (maximal 50°) des Femurs im Hüftgelenk.

Zudem kann er zur Adduktion (maximal 30°) im Hüftgelenk beitragen, weshalb er funktionell auch zu den Hüftadduktoren gezählt wird.

Des Weiteren dient er der Stabilisierung des Beckens in der Sagittalebene.

Klinik

In ca. 5 % aller Menschen liegt ein Schleimbeutel (Bursa obturatoria externa) zwischen dem M. obturator externus und der dorsalen Seite der Hüftgelenkskapsel.

Es wird vermutet, dass dieser sekundär durch eine Vorwölbung der Gelenkinnenhaut (Synovialis) zwischen dem Lig. ischiofemorale und dem Ringband (Zona orbicularis) entsteht, wenn der intraartikuläre Druck im Hüftgelenk steigt.

Im Rahmen einer Hüftgelenkserkrankung, z.B. einer Osteoarthritis oder Labrumläsion, kann sich dieser entzünden und zusätzlich Schmerzen verursachen.

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Quellen anzeigen

Quellen:

  • G. Aumüller, G. Aust, J. Engele et al.: Duale Reihe Anatomie, 3. Auflage, Georg Thieme Verlag (2014), S. 331, 352, 356-358, 380-381
  • D. Drenckhahn, J. Waschke (Hrsg): Taschenbuch Anatomie, 2. Auflage, Urban & Fischer Verlag (2014), S. 69-79, 103
  • D. Drenckhahn, A. Benninghoff: Anatomie-Makroskopische Anatomie, Histologie, Embryologie, Zellbiologie Band 1, 16. Auflage, Elsevier GmbH (Urban & Fischer Verlag) (2003), S. 363
  • M. Schünke, E. Schulte, U. Schumacher et al.: Prometheus – Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem, 3. Auflage, Georg Thieme Verlag  (2011), S. 474-480, 507-509
  • F. Niethard, J. Pfeil, P. Biberthaler: Duale Reihe Orthopädie und Unfallchirurgie, 7. Auflage, Georg Thieme Verlag KG (2014), S.266-269
  • K. Zilles, B. Tillmann: Anatomie, Springer-Verlag (2010), S.276
  • U. Bommas-Ebert, P. Teubner, R. Voß: Kurzlehrbuch Anatomie und Embryologie, 3. Auflage, Georg Thieme Verlag (2011), S. 220-223
  • A. Saifuddin, P. Tyler, R. Hargunani: Musculoskeletal MRI, 2. Auflage, CRC Press (2016), S. 273

Text, Review, Layout:

  • Katrin Repkow
  • Dr. med. Charlotte Barthe
  • Achudhan Karunaharamoorthy
  • Nicole Gonzalez

Illustration:

  • Membrana obturatoria - Ansicht von anterior - Liene Znotina
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