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Plexus lumbosacralis

Die ventralen Äste (Rami anteriores) der Lumbal- und Sakralnerven Th12-S4 bilden lateral der Wirbelsäule ein Nervengeflecht, den Plexus lumbosacralis. Aus diesem spalten sich zahlreiche Äste ab, die den Unterbauch, die Genitalregion und die unteren Extremitäten sowohl motorisch als auch sensibel versorgen.

Kurzfakten
Plexus lumbalis

Th12-L4

Merksatz: In Indien gibt es kein frisches Obst.

Rami musculares (Th12-L4)

N. iliohypogastricus (L1)

N. ilioinguinalis (L1)

N. genitofemoralis (L1-L2)

N. cutaneus femoris lateralis (L2-L3)

N. femoralis (L1-L4)

N. obturatorius (L2-L4)

Plexus sacralis

L4-Co1

Merksatz: Göttlicher George Clooney intubiert Patientinnen.

N. gluteus superior (L4-S1)
N. gluteus inferior (L5-S2)
N. cutaneus femoris posterior (S1-S3)
N. ischiadicus (L4-S3)
N. pudendus (S2-S4)

Der Plexus lumbosacralis lässt sich in einen oberen (Plexus lumbalis) und unteren (Plexus sacralis) Anteil unterscheiden. Im Folgenden werden die abgehenden Nerven näher besprochen.

Plexus lumbalis (Th12-L4)

Der Plexus lumbalis liegt dorsal des M. psoas major und gibt Äste ventral des Hüftgelenks ab.

Diese sind im Folgenden (Merksatz: In Indien gibt es kein frisches Obst):

Plexus sacralis (L4-Co1)

Der Plexus sacralis befindet sich ventral des Kreuzbeins und im kleinen Becken. Seine Äst haben gemeinsam, dass sie alle dorsal des Hüftgelenks ziehen.

Topographisch spielt dabei das Foramen ischiadicum majus eine entscheidende Rolle, welches durch den M. piriformis in ein Foramen supra- und infrapiriforme unterteilt wird.

Die wichtigsten fünf Äste des Plexus sacralis sind (Merksatz: Göttlicher George Clooney intubiert Patientinnen.):

Neben diesen fünf gibt der Plexus sacralis viele weitere kleine Äste ab, die sowohl motorisch (N. m. quadrati femoris, N. m. obturatorii interni, N. m. piriformis, R. musculares), sensibel (N. cutaneus perforans, N. coccygeus) als auch parasymphatisch (N. splanchnici pelvici) aktiv sind.

Klinik

Läsionen am Plexus lumbalis

Läsionen am Plexus lumbalis zeigen sich klinisch durch Schwierigkeiten bei der Beugung, Adduktion und Außenrotation im Hüftgelenk. Zusätzlich ist die Streckung des Knies erschwert. Die betroffenen Patienten beklagen zudem Störungen der Sensibilität am Oberschenkel und Beckengürtel.

Läsionen am Plexus sacralis

Läsionen des Plexus sacralis zeigen sich allgemein durch eine Störung der Streckung und Abduktion im Hüftgelenk sowie Beugung im Kniegelenk. Zudem kommt es zur Lähmung der gesamten Unterschenkel- und Fußmuskulatur. Ausfälle in der Sensibilität gibt es auf dem dorsalen Oberschenkel und im gesamten Unterschenkel und Fuß. Ist gleichzeitig der N. pudendus betroffen, kommt es oft zu Harn- und Stuhlinkontinenz.

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Quellen anzeigen

Quellen:

  • D. Drenckhahn, J. Waschke: Taschenbuch Anatomie, Urban & Fischer Verlag/Elsevier (2008), S.113-121
  • J. Heisel: Neurologische Differenzialdiagnostik, Thieme Verlag (2007), S.164-166
  • D. E. Rosenow, V. E. Tronnier, H. Göbel: Neurogener Schmerz, Springer Verlag (2005), S.180

Autor:

  • Achudhan Karunaharamoorthy
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