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”Ich kann ernsthaft behaupten, dass Kenhub meine Lernzeit halbiert hat.” – Mehr lesen. Kim Bengochea Kim Bengochea, Regis University, Denver

Hüfte und Oberschenkel

Hast du dir schon mal Musikvideos von Shakira oder das Video zu Can’t stop the feeling von Justin Timberlake angeschaut? Vielleicht hast du dich dann auch gefragt, wie manche Menschen einen derartigen Hüftschwung an den Tag legen können. Solch eine Kontrolle über die Bewegungen ihre Hüfte scheinen vor allem Tänzer zu haben. Dabei ist ihre und unsere Anatomie dieselbe. Wir benutzen die Muskulatur der Hüfte allerdings mehr, um uns beim Lernen im aufrechten Sitz zu halten. Shakira und Justin Timberlake haben sie dagegen so trainiert, dass sie beim Tanzen diese unglaublichen Bewegungen ausführen können.

Auf dieser Seite konzentrieren wir uns auf die Anatomie der Hüfte und des Oberschenkels. Wir sind überzeugt davon, dass du einiges lernen wirst!

Kurzfakten über die Hüfte und den Oberschenkel
Becken

Knochen: Ossa coxae, Os sacrum, Os coccygis

Gelenke: Symphysis pubis, Art. sacroiliaca, Art. sacrococcygea

Femur Längster und kräftigster Röhrenknochen im menschlichen Körper.
Hüftgelenk

Der Femur und und das Acetabulum des Beckens formen ein Kugelgelenk.

Bänder: Zona orbicularis, Lig. transversum acetabuli, Lig. iliofemorale, Lig. pubofemorale, Lig. ischiofemorale

Hüftmuskulatur

Gesäßmuskeln: Mm. gluteus maximus, gluteus medius, gluteus minimus, tensor fasciae latae

Innere Hüftmuskeln: Mm. iliacus, psoas major, psoas minor, obturatorius externus, obturatorius internus, gemellus superior, gemellus inferior, piriformis, quadratus femoris

Oberschenkel-muskulatur

Ventrale Oberschenkelmuskeln: Mm. sartorius, rectus femoris, vastus medialis, vastus lateralis, vastus intermedius

Dorsale Oberschenkelmuskeln: Mm. biceps femoris, semimembranosus, semitendinosus

Mediale Oberschenkelmuskeln: Mm. gracilis, pectineus, adductor longus, adductor brevis, adductor magnus, obturatorius externus

Becken

Das knöcherne Gerüst des Beckens ist der Beckenring. Er setzt sich aus den zwei Hüftbeinen, den Ossa coxae, dem Os sacrum und dem Os coccygis zusammen. Das Os coxae hat sich in der Embryonalentwicklung aus drei Knochen geformt:

  • dem Os ilium,
  • dem Os ischii und
  • dem Os pubis.

Die beiden Ossa coxae artikulieren miteinander an der Symphysis pubis und mit dem Os sacrum am Sakroiliakalgelenk (Art. sacroiliaca). Das Os coccygis artikuliert mit dem Os sacrum im Kreuzbein-Steißbein-Gelenk (Art. sacrococcygea).

Das knöcherne Becken enthält und schützt den Plexus lumbalis, sowie den Plexus sacralis (zusammen bilden sie den Plexus lumbosacralis). Die Nerven aus dem Plexus lumbosacralis verlaufen nach kaudal, um dort vor allem die unteren Extremitäten zu innervieren.

Knöcherne Strukturen der Hüfte und des Beckens - Übersicht

Die Anatomie des Beckens ist vor allem deshalb interessant, weil sie sich je nach Geschlecht unterscheidet. Die Knochen sind natürlich dieselben. Aber die Form ist unterschiedlich. Das weibliche Becken ist länger und breiter als das männliche. Die obere Beckenöffnung ist bei der Frau runder und der Angulus subpubicus breiter.

Teste dein Wissen über den Beckenring mit den integrierten Quizzen in unserer Lernheit zum Thema!

Hüftgelenk

Strukturen des Hüftgelenks

Das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk zwischen dem Kopf des Femur und dem Acetabulum, also der Hüftgelenkspfanne, des Beckens. Der Aufbau dieses Gelenks ermöglicht Bewegungen in beinahe jeder Richtung. Außerdem muss das Hüftgelenk im Stand unser gesamtes Körpergewicht tragen und den Körper bei Bewegungen stabilisieren.

Eine starke Kapsel und straffe Bänder unterstützen das Hüftgelenk zusätzlich. Zu diesen Bändern zählt die Zona orbicularis, das Ligamentum transversum acetabuli, das Ligamentum iliofemorale, das Ligamentum pubofemorale und das Ligamentum ischiofemorale.

Femur

Als nächstes geht es um den längsten Knochen des menschlichen Körpers: das Femur, oder auf Deutsch Oberschenkelknochen. Das Femur ist ein langer, typisch geformter Röhrenknochen. Das proximale Ende des Femurs ist Teil des Hüftgelenks, während das distale Ende am Aufbau des Kniegelenks beteiligt ist. Das Corpus femoris ist Ansatzpunkt für diverse Muskeln der unteren Extremität.

Um mehr über das Femur und seine Rolle im Körper zu erfahren, empfehlen wir dir die folgenden Materialien.

Hüftmuskulatur

Die Hüftmuskeln sind all diejenigen Muskeln, die zu einer Bewegung im Hüftgelenk führen. Auf dieser Seite teilen wir sie auf in die Gesäßmuskeln und die inneren Hüftmuskeln.

Gesäßmuskulatur

Die Gesäßmuskulatur ist für die charakteristische Rundung der Pobacken verantwortlich. Es gibt insgesamt vier Muskeln, die zur Gesäßmuskulatur gezählt werden können. Sie alle befinden sich auf der Rückseite des Hüftbeins:

Sie sind starke Hüftbeuger, beziehungsweise Hüftstrecker, und daher unerlässlich, um eine aufrechte Haltung des Oberkörpers ermöglichen.

Innere Hüftmuskulatur

Es gibt insgesamt neun innere Hüftmuskeln: den Musculus iliacus, den Musculus psoas major, den Musculus psoas minor, den Musculus obturatorius externus, den Musculus obturatorius internus, den Musculus gemellus superior und den Musculus gemellus inferior, den Musculus piriformis und den Musculus quadratus femoris. Sie alle befinden sich eher auf der Vorderseite des Beckens.

Vielleicht macht dich die Anzahl der Muskeln stutzig?! Nunja, nur zusammen ermöglichen sie die komplexen Bewegungsmuster, die Tänzer und Sportler an den Tag legen. Wenn du mehr über die innere Hüftmuskulatur wissen möchtest, dann schau doch mal in diese Lernmaterialien hinein.

Oberschenkelmuskulatur

Oberschenkelmuskulatur

Der Oberschenkel umschreibt die Region zwischen Hüft- und Kniegelenk. Fußballer haben oft so gut trainierte Oberschenkel, dass man sie an dieser Stelle gut für den Anatomie-Unterricht hinzuziehen könnte. Man unterscheidet im Grunde genommen drei Muskelkompartimente im Oberschenkel:

  • Ventrale Oberschenkelmuskeln - Hüftbeuger und Kniestrecker
  • Dorsale Oberschenkelmuskeln - Hüftstrecker und Kniebeuger
  • Mediale Oberschenkelmuskeln - Adduktoren im Hüftgelenk

Zu den ventralen Oberschenkelmuskeln gehören insgesamt fünf Muskeln: der Musculus sartorius und die vier Anteile des Musculus quadriceps femoris; der Musculus rectus femoris, der Musculus vastus medialis, der Musculus vastus lateralis und der Musculus vastus intermedius. Ein weiterer Muskel der Knievorderseite ist der Musculus articularis genus, der in manchen Menschen mit dem Musculus vastus intermedius verwachsen ist.

Zu den dorsalen Oberschenkelmuskeln gehören nur drei Muskeln. Sie sind auch unter dem Namen ischiokrurale Muskulatur bekannt: der Musculus biceps femoris, der Musculus semimembranosus und der Musculus semitendinosus.

Die medialen Oberschenkelmuskeln setzen sich aus sechs Adduktoren zusammen: dem Musculus gracilis, dem Musculus pectineus und dem Musculus adductor longus. Außerdem dem Musculus adductor brevis, dem Musculus adductor magnus und dem Musculus obturatorius externus, über den wir schon bei den inneren Hüftmuskeln gesprochen haben.

Die gesamten medialen Oberschenkelmuskeln sind Adduktoren. Aber sie können noch weitere Bewegungen ausführen.

Auch hier bietet sich unsere Lerneinheit "Muskeln der Hüfte und des Oberschenkels" bestens an!

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Quellen anzeigen

Text, Übersetzung, Review, Layout:

  • Jana Vaskovic
  • Marc Mißmahl
  • Claudia Bednarek
  • Marie Hohensee
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