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Rotatorenmanschette

Die Rotatorenmanschette bezeichnet eine funktionelle anatomische Einheit an der oberen Extremität und fasst folgende vier Muskeln zusammen: 

Musculus supraspinatus, Musculus infraspinatus, Musculus teres minor und Musculus subscapularis.

Sie ist essentiell für die Stabilität und Mobilität des Schultergelenks.

Aufbau

Die vier Muskeln der Rotatorenmanschette haben folgende Ansätze und Ursprünge:

  • Der M. subscapularis entspringt der Fossa subscapularis und inseriert am Tuberculum minus humeri.
  • Der M. teres minor zieht vom Margo lateralis scapulae zum Tuberculum majus humeri.
  • Der M. supraspinatus hat seinen Ursprung in der Fossa supraspinata und Ansatz ebenfalls am Tuberculum majus humeri.
  • Der M. infraspinatus entspringt der Fossa infraspinata am Schulterblatt und setzt auch am Tuberculum majus humeri an.
Videoempfehlung: Rotatorenmanschette
Ursprung, Ansatz, Innervation und Funktion der Rotatorenmanschette.

Funktion

In erster Linie hält und zentriert die Rotatorenmanschette den Humeruskopf in der Gelenkpfanne (Cavitas glenoidalis). Des Weiteren spannt sie die Gelenkkapsel, sodass sich diese bei Bewegungen nicht einklemmen kann. Wie es der Name vermuten lässt, zählt die Rotation zu den Aufgaben der Rotatorenmanschette, d.h. Außen- und Innenrotation des Oberarmes im Schultergelenk.

Dabei üben die verschiedenen Muskeln unterschiedliche Funktionen aus: 

  • Der M. subscapularis ist ein sehr starker Innenrotator und unterstützt zudem, wenn auch nur schwach, die Abduktion und Adduktion des Oberarmes.
  • Der M. teres minor ist in erster Linie ein Außenrotator, führt jedoch teilweise auch eine Retroversion und Adduktion aus. 
  • Der M. supraspinatus führt primär die Abduktion der Schulter durch, vor allem die Abduktion über 60 Grad.
  • Der M. infraspinatus unterstützt die Außenrotation und ist darüberhinaus bei der Abduktion und Adduktion behilflich. 

Klinik

Eine klassische Erkrankung, bei der ein Muskel der Rotatorenmanschette betroffen ist, ist das subacromiale Impingementsyndrom. Hierbei kommt es zu einer Einklemmung der Supraspinatussehne am Unterrand der Schulterhöhe (Acromion).

Oft ist dies dadurch verursacht, dass die Sehne sich verdickt, oder der darüberliegende Schleimbeutel sich durch entzündliche Prozesse vergrößert und somit eine Enge im subakromialen Raum entsteht.

Auch ein knöcherner Anbau am Unterrand der Schulterhöhe, welcher zu einer Einengung der Sehne mit Schmerzen führt, gehört zu den typischen Ursachen. Charakteristisch für das Impingementsyndrom sind Schmerzen beim passiven Heben des innenrotierten, gestreckten Arms über 120 Grad (positives Neer-Zeichen).

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Quellen anzeigen

Autor:

  • Christopher A. Becker

Illustratoren: 

  • Yousun Koh - Rotatorenmanschette (ohne M. subscapularis) - dorsale Ansicht
  • Paul Kim - Rotation des Armes - ventrale Ansicht
  • Yousun Koh - Musculus infraspinatus mit Sehne unter dem Acromion - dorsale Ansicht

Quellen:

  • A. Benninghoff, D. Drenckhahn: Anatomie - Band 1, 16. Auflage, Urban & Fischer Verlag (2003)
  • H.-P. Bruch, O. Trentz: Berchtold Chirurgie, 6. Auflage, Elsevier Verlag (2008)
  • H. Rössler, W. Rüther: Orthopädie und Unfallchirurgie, 19. Auflage, Elsevier Verlag (2005)
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