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Vena femoralis

Die Vena femoralis (Oberschenkelvene) ist eine tief gelegene Vene und drainiert das venöse Blut des gesamten Beins. Sie mündet in die Vena iliaca externa.

Verlauf

Die V. femoralis stellt die proximale Fortsetzung der V. poplitea dar. Über die V. poplitea erhält sie venösen Zufluss aus den tiefen Venen des Unterschenkels (Vv. tibiales anteriores und posteriores sowie Vv. fibulares) und der oberflächlichen V. saphena parva.

Es existieren außerdem Perforans-Venen (Verbindungsvenen), die das oberflächliche Venensystem des Beines mit dem tiefen venösen System verbinden. Diese sind

  • die Dodd-Venen an der Innenseite des mittleren Oberschenkels,
  • die Body-Venen an der Innenseite des proximalen Unterschenkels und
  • die Cockett-Venen an der Innenseite des distalen Unterschenkels.

Bezogen auf die V. femoralis sind vor allem die Dodd-Venen von Bedeutung.

Gemeinsam mit der A. femoralis und dem N. saphenus tritt die V. femoralis durch den Adduktorenkanal (Canalis adductorius) von der Oberschenkelrück- auf die Oberschenkelvorderseite. Von dort aus zieht sie zunächst dorsal der A. femoralis nach kranial zum Lig. inguinale. Im Trigonum femoralis mündet dann die oberflächliche V. saphena magna in die V. femoralis ein.

Im Hiatus saphenus, am sogenannten Venenstern (Crosse), direkt distal des Lig. inguinale, münden zudem weitere oberflächliche Venen in die V. femoralis:

Nach Einmündung dieser Venen passiert die V. femoralis die Lacuna vasorum unter dem Lig. inguinale. Sie befindet sich dabei medial der A. femoralis und des N. femoralis (Merkspruch IVAN=Innen Vene, Arterie, Nerv). Proximal des Lig inguinale setzt sich die V. femoralis als V. iliaca externa fort.

Klinik

Tiefe Beinvenenthrombosen stellen 90% aller tiefen Venenthrombosen (TVT) dar. Mit 50% der Fälle finden sich diese am häufigsten in der V. femoralis. Weitere mögliche Lokalisationen sind die V. iliaca externa (10%), die V. poplitea (20%) und die Venen des Unterschenkels (20%).

Risikofaktoren für die Entstehung von Thrombosen sind vorausgegangene Thrombosen, Thrombophilien, Immobilität, Operationen, Malignome, Schwangerschaft und die Einnahme von Ovulationshemmern oder Östrogenen. Die klinische Wahrscheinlichkeit einer TVT kann mittels des Wells-Scores abgeschätzt werden.

Typische Symptome sind Beinschwellung, -zyanose und ziehende Schmerzen in der Leiste. Die Diagnosestellung erfolgt in der Regel mittels (Duplex-) Kompressionssonographie. Negative D-Dimere im Blut machen das Vorhandensein einer TVT sehr unwahrscheinlich. Positive D-Dimere sind jedoch sehr unspezifisch in Bezug auf das Vorliegen einer TVT.

Therapeutisch erfolgt die Mobilisierung und Kompression des Beins sowie eine Antikoagulation mit Heparin (in der Regel niedermolekular: Certoparin, Enoxaparin) in therapeutischer Dosierung.

Die besonderen Gefahren einer TVT sind die Entstehung einer Lungenarterienembolie sowie einer chronisch venösen Insuffizienz im Rahmen eines postthrombotischen Syndroms.

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Quellen anzeigen

Quellen: 

  • Aumüller, G., Aust, A., Engele, J., et al. (2014). Duale Reihe – Anatomie (3. Auflage). Stuttgart: Georg Thieme Verlag, S. 380-384.
  • Drenckhahn, D., Waschke, J. (2014). Taschenbuch Anatomie (2. Auflage). München: Urban & Fischer Verlag, S. 79, 92-119.
  • Herold, G. (2017). Innere Medizin (Auflage 2016). Köln: Gerd Herold, S. 830-835.
  • Benninghoff, A., Drenckhahn, D. (2004). Anatomie - Makroskopische Anatomie, Histologie, Embryologie, Zellbiologie - Band 2 (16. Auflage). München: Urban & Fischer Verlag, S. 136-138.

Text, Review & Layout:

  • Katrin Repkow
  • Dr. med. Charlotte Barthe
  • Nicole Gonzalez
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