EN | DE | PT Kontakt Besser lernen Login Registrieren

Du willst mehr über das Thema Musculus buccinator lernen?

Unsere Videotutorials, interaktiven Quizze, weiterführenden Artikel und ein HD Atlas lassen dich Prüfungen mit Bestnoten bestehen.

Womit lernst du am liebsten?

”Ich kann ernsthaft behaupten, dass Kenhub meine Lernzeit halbiert hat.” – Mehr lesen. Kim Bengochea Kim Bengochea, Regis University, Denver

Musculus buccinator

Der Musculus buccinator (Wangenmuskel) wird zu den mimischen Muskeln, genauer den Muskeln des Mundes, gezählt und ist viereckig angelegt. Er gilt als Fortsetzung des M. orbicularis oris (Mundringmuskel) und bildet das Grundgerüst der Wangen.

Er liegt in der tiefen Schicht der Gesichtsmuskeln und hat große Bedeutung für die Mimik und zusätzlich für den Kauvorgang.

Kurzfakten
Ursprung Außenfläche der Alveolarfortsätze, Raphe pterygomandibularis
Ansatz Mundwinkel
Innervation Rami buccales nervi facialis
Funktion

Verengung der Mundöffnung

Auspressen der Luft aus der Mundöffnung

Zur Seite ziehen der Mundwinkel

Unterstützung des Kauvorgangs

Verlauf und Versorgung

Die Fasern des M. buccinator entspringen am Unter- und Oberkiefer jeweils an der Außenfläche der Alveolarfortsätze unterhalb der Molaren (Mahlzähne) sowie an der Raphe pterygomandibularis. Diese erstreckt sich zwischen Hamulus des Processus pterygoideus des Os sphenoidale (Keilbein) und dem Unterkiefer.

Von dort aus ziehen die Fasern zu ihrem Ansatz in den Mundwinkeln. Hier verflechten sie sich mit dem M. orbicularis oris, teilweise strahlen sie auch in Ober- und Unterlippe ein. 

Dem M. buccinator liegt das Corpus adiposum buccae (Wangenfettpfropf) auf. Außerdem zieht der Ausführungsgang der Ohrspeicheldrüse (Ductus parotideus) durch den Muskel. 

Die Blutversorgung erfolgt durch Muskeläste der A. carotis externa, genauer durch die A. buccalis, einen Ast der der A. maxillaris, sowie teils durch Äste der A. facialis.

Das venöse Blut wird zunächst in den Plexus pterygoideus und von dort aus in die V. maxillaris, die V. retromandibularis sowie in die V. facialis und weiter in die V. jugularis interna drainiert. Alternativ kann der Abfluss auch in den Sinus cavernosus erfolgen.

Innerviert wird der M. buccinator, wie die gesamte mimische Muskulatur, durch motorische Äste des N. facialis, genauer die Rr. buccales.

Funktion

Die Funktionen des M. buccinator sind äußerst vielfältig:

  • Eine passive Dehnung des Muskels beispielsweise beim Aufblasen der Backen führt zu einer Verengung der Mundöffnung, das bedeutet der Spalt zwischen den Lippen wird passiv verengt, bedingt durch den Zug des M. buccinator an den Mundwinkeln.
  • Gemeinsam mit dem M. orbicularis oris kann der M. buccinator aber auch aktiv durch Kontraktion die Luft aus den aufgeblasenen Backen auspressen, weswegen er auch als „Trompetermuskel“ bezeichnet wird.
  • Desweiteren kann er bei aktiver Kontraktion die Mundwinkel zur Seite ziehen, wie beim Lachen und Weinen, womit er antagonistisch zum M. orbicularis oris wirkt, der die Mundschließung und das Spitzen der Lippen bewirkt.
  • Außerdem kann der M. buccinator helfen, Nahrung, die sich zwischen Zähnen und Wange befindet, wieder in die Zahnreihen zu bringen.

Nun hast du schon eine Menge zum M. buccinator und anderen Gesichtsmuskeln erfahren. Nachfolgend haben wir noch ergänzende Lernmedien für dich ausgewählt, mit denen du dein Wissen erweitern und testen kannst.

Du willst mehr über das Thema Musculus buccinator lernen?

Unsere Videotutorials, interaktiven Quizze, weiterführenden Artikel und ein HD Atlas lassen dich Prüfungen mit Bestnoten bestehen.

Womit lernst du am liebsten?

”Ich kann ernsthaft behaupten, dass Kenhub meine Lernzeit halbiert hat.” – Mehr lesen. Kim Bengochea Kim Bengochea, Regis University, Denver

Jetzt registrieren und gratis Anatomie-Lernguide eBook erhalten!