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Vena brachialis

Die Vena brachialis gehört zu den tiefen Venen des Oberarms. Sie entsteht aus der V. ulnaris und radialis und steht mit den oberflächlichen Armvenen in Verbindung.

Verlauf und Zuflüsse

Als tiefe Vene des Oberarms begleitet die V. brachialis die gleichnamige Arterie. Oftmals ist sie paarig angelegt und verläuft dann beidseits der A. brachialis.

Die V. brachialis beginnt im Bereich des Ellenbogens durch Vereinigung der V. ulnaris und radialis und erhält damit Zufluss aus der Hand- und Unterarmregion. Nach kurzem Verlauf mündet die V. basilica an der unteren Grenze des M. teres major in die V. brachialis ein, woraus die V. axillaris entsteht. Paarig vorhandene Vv. brachiales vereinen sich nach Einmündung der V. basilica in die medial liegende Vene zur V. axillaris.
Im weiteren Verlauf wird das Blut in die V. subclavia, die Fortsetzung der V. axillaris, geleitet. Von dort aus gelangt es zur V. brachiocephalicae und letztlich in die V. cava superior.

Die V. brachialis ist ebenso wie die anderen tiefen Venen des Oberarms mit den oberflächlichen Armvenen verbunden. Diese bilden ein Hautvenennetz und leiten venöses Blut in die tiefen Venen ein.

Klinik

In der V. brachialis kann wie in den anderen tiefen Venen des Oberarms eine Venenthrombose auftreten. Sie ist jedoch im Vergleich zur Venenthrombose des Beins deutlich seltener, weshalb die Studienlage erheblich eingeschränkt ist.

Vereinzelte Fallstudien haben gezeigt, das Venenthrombosen des Oberarms vor allem Patienten mit schweren Grunderkrankungen und entsprechender Behandlung (Chemotherapien, Herzschrittmacher, intravenöse Katheter) betreffen. Venenthrombosen durch symptomatische anatomische Variationen der V. brachialis treten sogar noch weitaus seltener auf.

Die Diagnose für Venenthrombosen des Arms erfolgt bei Verdacht über die farkbodierte Doppler-Sonographie, mitunter ergänzt durch CT- oder Magnetresonanz-Phlebographie.
Therapeutisch besteht insbesondere das Ziel den Thrombus mittels Antikoagulantien aufzulösen und weitere Komplikationen (Lungenembolie, postthrombotisches Syndrom) zu vermeiden. Aufgrund fehlender Studien orientiert sich die Behandlung oftmals an den Leitlinien zur Therapie einer Venenthrombose an der unteren Extremität.

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Quellen anzeigen

Autor:

  • Nicole Gonzalez

Review:

  • Andreas Rheinländer, Claudia Bednarek

Layout:

  • Juliana Walek, Claudia Bednarek

Quellenangabe:

  • Bergan, J. (2007). The Vein Book. USA: Elsevier, S. 18-19
  • Emminger, H. (2005). Physikum exakt: Das gesamte Prüfungswissen für die 1. ÄP (4. Auflage). Stuttgart: Georg Thieme Verlag, S. 208
  • Schiebler, T. (2005). Anatomie: Histologie, Entwicklungsgeschichte, makroskopische und mikroskopische Anatomie, Topographie (9. Auflage). Heidelberg: Springer-Verlag, S. 292
  • Heil J., Miesbach W., Vogl T., Bechstein W.O., Reinisch A. (2017). Deep vein thrombosis of the upper extremity—a systematic review. Dtsch Arztebl Int 2017, 114(14), 244–249. DOI: 10.3238/arztebl.2017.0244
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