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”Ich kann ernsthaft behaupten, dass Kenhub meine Lernzeit halbiert hat.” – Mehr lesen. Kim Bengochea Kim Bengochea, Regis University, Denver

Karpaltunnel

Der Karpaltunnel (Canalis carpi) ist ein Hohlraum mit osteofibröser Begrenzung am Handgelenk, welcher als Durchgang für Nerven und Sehnen dient, die vom Unterarm zur Hohlhand ziehen.

Im Karpaltunnel liegen die durchziehenden Strukturen dicht gedrängt beieinander, was klinische Bedeutung hat.

Kurzinfo
Begrenzungen

volar - Os pisiforme, Os triquetrum, Os hamatum, Os capitatum, Os scaphoideum

palmar - Ligamentum carpi transversum

Inhalt

N. medianus

Muskelsehnen (M. flexor digitorum profundus et superficialis, M. flexor pollicis longus)

Klinische Relevanz Karpaltunnel-Syndrom - eine der häufigsten Erkrankungen der Orthopädie, Neurologie und Allgemeinmedizin

Begrenzung

Der Karpaltunnel wird an drei Seiten von den Knochen der Handwurzel gebildet:

Palmar wird der Tunnel vom Retinaculum flexorum (= Ligamentum carpi transversum) abgeschlossen.

Knochen und Bänder des Handgelenks und der Hand

Strukturen

Durch den Karpaltunnel zieht der N. medianus sowie die Sehnen der folgenden Muskeln:

Muskeln im Bereich des Karpaltunnels

Die Sehnen sind jeweils von Sehnenscheiden umgeben, die wiederum in zwei Kompartimente unterteilt werden:

  • Der radiale Sack (Vagina tendinis musculi flexoris pollicis longi) mit dem Musculus flexor pollicis longus, er reicht bis kurz vor dem Ansatz seiner Sehne am Endglied des Daumens.
  • Der ulnare Sack (Vagina communis tendinum musculorum flexorum) beinhaltet den Musculus flexor digitorum profundus und den M. flexor digitorum superficialis.

Beide Sehnenscheiden kommunizieren nicht miteinander, ihre Länge ist interindividuell sehr verschieden. Medial findet sich häufig eine mit dem Karpaltunnel nicht kommunizierende kleine Loge, durch die der M. flexor carpi radialis zieht. Diese Loge wird jedoch in der Regel als zum Karpaltunnel zugehörig betrachtet. Lateral, ebenfalls eine eigene Loge bildend, aber nicht mehr zum Karpaltunnel zählend, befindet sich die Guyon-Loge. Durch diese ziehen N. ulnaris und A. ulnaris.
 

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