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Hand und Handgelenk

Wrist and hand 1

Handgelenk

Das Handgelenk ist der proximale Teil der Hand, der sich aus mehreren Gelenken und Knochen zusammensetzt. Sein komplexes Knochengerüst besteht aus dem distalen Ende des Radius, der Gelenkscheibe (Discus articularis), die auf dem distalen Ende der Ulna liegt, sowie acht Handwurzelknochen (Ossa scaphoideum, lunatum, triquetrum, pisiforme, trapezium, trapezoideum, capitatum und hamatum) und den proximalen Anteilen der fünf Mittelhandknochen.

Gelenke, Gelenkkapsel und Bänder

Das Handgelenk (Radiokarpalgelenk) ist ein komplexes Eigelenk, das die Hand mit dem Unterarm verbindet. Seine Lage kann durch die gedachte Verbindungslinie zwischen Processus styloideus radii und Ulna oder durch die proximale Handgelenksfalte angedeutet werden. Es besteht aus dem distalen Ende des Radius, der Gelenkscheibe des distalen Radioulnargelenks und der proximalen Reihe der Handwurzelknochen mit Ausnahme des Os pisiforme.

Eine äußere Faserschicht der Gelenkkapsel umhüllt das Handgelenk und setzt an den distalen Enden des Radius und der Ulna sowie am Os scaphoideum, lunatum und triquetrum an. Ihre innere Schicht besteht aus einer Synovialmembran, die Synovialflüssigkeit als Gleitfilm des Gelenks produziert. Die Gelenkkapsel wird durch das Ligamentum radiocarpale palmare, ulnocarpale palmare und radiocarpale dorsale stabilisiert. Darüber hinaus wird es lateral durch das radiale Kollateralband und medial durch das ulnare Kollateralband verstärkt. Alle diese Bänder sorgen für Stabilität und stützen das Handgelenk bei Bewegung. Bewegungen im Handgelenk sind um zwei Achsen möglich: Abduktion-Adduktion (Abweichung nach radial bzw. ulnar) und Flexion- Extension.

Hand

Die Hand ist die Region der oberen Extremität distal des Unterarms und des Handgelenk. Sie besteht aus dem Carpus (Handgelenk), Metacarpus (Mittelhand) und den Digiti (fünf Finger einschließlich der Daumen). Sie hat einen Handteller (Palma manus) und einen Handrücken (Dorsum manus), die mit sensorischen Nervenendigungen reich versorgt werden, welche für Berührung, Schmerz und Temperatur zuständig sind. Die Hand ist sowohl ein sensorisches als auch ein mechanisches Organ. Diese Eigenschaften dienen dazu, die Lage der Hand im Raum zu erleichtern.

Knochen

Das Skelett der Hand besteht aus acht Handwurzelknochen, fünf Mittelhandknochen und den Phalangen (jeder Finger besitzt drei Glieder, mit Ausnahme des Daumens, der nur zwei hat). Die Handwurzelknochen funktionieren als Einheit zusammen mit den Mittelhandknochen des Zeige-, Mittel-, Ring- und kleinen Fingers. Dahingegen arbeitet der Mittelhandknochen des Daumens unabhängig und ermöglicht durch seine Flexibilität am Karpometakarpalgelenk, Opposition des Daumens.

Muskeln

Die Hand ist durchsetzt mit intrinsischen Handmuskeln. Sie bestehen aus dem M. palmaris brevis, den Mm. interossei, den Thenar -und Hypothenarmuskeln und den Mm. lumbricales. Diese Muskeln sind für die Ausführung von präzisen Bewegungen mit Fingern und Daumen verantwortlich ('Präzisionsgriff'). Die intrinsischen Muskeln der Hand werden durch den tiefen Ast des N. ulnaris versorgt, mit Ausnahme der beiden Mm. lumbricales, die durch den N. medianus innerviert werden. Die extrinsischen Handmuskeln setzen sich aus langen Beuge- und Streckmuskeln zusammen, die am Unterarm entspringen. Sie sind für das kräftige Greifen verantwortlich (‘Kraftgriff’).

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